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Weitere Schritte für Schulen und Kitas in Grevenbroich beschlossen

Die Stadt Grevenbroich treibt mehrere wichtige Bau- und Planungsprojekte im Bildungsbereich weiter voran. In der Ratssitzung am 16.04.2026 wurden weitere Schritte für Maßnahmen an Schulen und Kindertageseinrichtungen auf den Weg gebracht. Damit setzt die Stadt ihren Kurs fort, die Bildungsinfrastruktur an mehreren Standorten zeitgleich zu modernisieren, auszubauen und an die wachsenden Anforderungen in Betreuung und Unterricht anzupassen.

An der Grundschule am Welchenberg in Neuenhausen wird die geplante Erweiterung und Sanierung weiter vorbereitet. Dabei geht es darum, den Standort baulich zu stärken und zusätzliche Räume für den offenen Ganztag zu schaffen. Auch an der Grundschule Arche Noah in Noithausen geht es mit dem geplanten Anbau und dem Umbau des Bestandsgebäudes voran. Beide Projekte sind wichtige Bausteine, um die räumlichen Voraussetzungen für den ab 2026 schrittweise greifenden Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung weiter zu verbessern.

Auch bei der Kita Südstadt geht es voran. Dort wurde der Weg für die erforderliche Sanierung des Flachdachs freigemacht. Das Dach war in den vergangenen Jahren bereits mehrfach instandgesetzt worden. Die Arbeiten sollen nun umfassend umgesetzt werden. Die Ausführung ist für die Sommerferien 2026 vorgesehen.

Ein weiteres wichtiges Projekt betrifft die 3. Gesamtschule in Wevelinghoven. Dort können die Fenster- und Fassadenarbeiten für die Erweiterung und den Umbau des Schulstandorts nun umgesetzt werden. Damit wird ein weiterer sichtbarer Baustein des großen Schulprojekts vorbereitet, mit dem die Stadt Grevenbroich den neuen Standort Schritt für Schritt realisiert.

Darüber hinaus hat der Rat für die Gebrüder-Grimm-Schule in Wevelinghoven eine Gesamtlösung beschlossen, mit der die Schule zur Vorbereitung auf den OGS-Rechtsanspruch in einem Bauabschnitt weiterentwickelt werden soll. Vorgesehen sind ein Neubau, Anpassungen im Bestand, die Herstellung der Vierzügigkeit, zusätzliche Räume für den Ganztag, eine neue Mensa sowie barrierefreie Erschließungen. Nach der aktuellen Planung kann diese Lösung wirtschaftlicher umgesetzt werden als die zuvor untersuchte Variante in zwei Bauabschnitten. Denn statt der ursprünglich geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 9,8 Mio. € können durch die Umsetzung der neuen Planung Kosten in Höhe von 2 Mio. € eingespart werden. Der aktuelle Planungsstand sieht Kosten für die Gesamtlösung in Höhe von 7,8 Mio. € vor.

Auch für die Grundschule St. Josef in der Südstadt wurde eine weitere wichtige Entscheidung getroffen: Die Modernisierung der Gebäudehülle wird vorgezogen. Geplant sind der Austausch diverser Fenster, der Ersatz der Glasbausteine durch Fenster, die energetische Sanierung der Fassade sowie die Modernisierung des Dachs. Damit reagiert die Stadt auf den Sanierungsbedarf und schafft zugleich die Grundlage für eine nachhaltige Verbesserung des Gebäudes.

„An Schulen, Kitas und beim Ganztag entscheidet sich, wie familienfreundlich eine Stadt wirklich ist. Grevenbroich zeigt mit diesen Beschlüssen: Wir reden nicht nur über gute Bildung, wir schaffen die Voraussetzungen dafür,“ so Bürgermeister Klaus Krützen.

Die aktuellen Beschlüsse zeigen, dass Grevenbroich an vielen Stellen gleichzeitig in Schulen, Kitas und Ganztag investiert. Ziel ist es, Gebäude an heutige Anforderungen anzupassen, zusätzliche Kapazitäten zu schaffen und gute Bedingungen für Betreuung, Unterricht und Lernen dauerhaft zu sichern.