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Jugendkunstschule lädt zum deutsch-französischen Kunstaustausch ein

Workshop- und Informationsabend am 16. November in der Alten Feuerwache – Jugendliche ab 14 Jahren können internationales Kunstprojekt mitgestalten

Kreativ werden, neue Menschen kennenlernen und über Ländergrenzen hinweg gemeinsam Kunst gestalten: Die Jugendkunstschule (JUKS) Grevenbroich plant gemeinsam mit dem MJC St. Chamond einen internationalen Jugendaustausch. Im kommenden Jahr sollen Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren aus beiden Partnerstädten zusammenkommen, um sich in verschiedenen künstlerischen Bereichen auszuprobieren und neue kulturelle Erfahrungen zu sammeln. 

Wer neugierig auf das Projekt ist, kann am Montag, 16. November 2026, zu einem Workshop- und Informationsabend in die Alte Feuerwache kommen. An diesem Abend haben interessierte Jugendliche und junge Erwachsene sowie ihre Eltern die Gelegenheit, das Projektteam kennenzulernen und mehr über die Idee, den geplanten Ablauf und die Teilnahmebedingungen zu erfahren. Gleichzeitig soll es bereits kreativ werden: Kleine künstlerische Einheiten bieten einen ersten Einstieg in die Themen des Austauschs und einen Vorgeschmack auf die gemeinsame Projektarbeit.

Die Vorbereitungen für die deutsch-französische Zusammenarbeit laufen bereits seit einiger Zeit. Nachdem Vertreter des MJC St. Chamond im Frühjahr in Grevenbroich zu Gast waren, reiste eine Delegation der JUKS rund um das Himmelfahrtswochenende zum Gegenbesuch in die französische Partnerstadt. Gemeinsam mit den französischen Partnerinnen und Partnern wurden dort erste Ideen entwickelt und die Grundlagen für den künftigen Jugendaustausch gelegt. 

Unterstützt wird die Zusammenarbeit durch den Partnerschaftsverein Grevenbroich. „Der persönliche Austausch mit unseren französischen Partnern hat uns gezeigt, wie viel Potenzial in diesem gemeinsamen Projekt steckt“, sagt Werner Alderath, Leiter der Jugendkunstschule Grevenbroich. „Wir möchten jungen Menschen die Möglichkeit geben, über Kunst und Kreativität miteinander in Kontakt zu kommen, neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam etwas zu entwickeln. Dabei geht es nicht darum, bereits besonders gut zeichnen, tanzen oder Theater spielen zu können. Viel wichtiger sind Neugier, Offenheit und die Freude daran, etwas Neues auszuprobieren.“

Geplant ist ein zweiwöchiger Austausch, bei dem die französische Projektgruppe zunächst nach Grevenbroich kommt. Im Anschluss steht für die Teilnehmenden aus Grevenbroich rund um das Himmelfahrtswochenende 2027 der Gegenbesuch in St. Chamond auf dem Programm. An jeweils drei bis vier kreativen Workshoptagen sollen die Jugendlichen gemeinsam künstlerisch arbeiten, sich austauschen und die jeweils andere Kultur kennenlernen. Dabei können unterschiedliche Kunstformen wie Tanz, Theater und Bildende Kunst eine Rolle spielen. 

Ergänzt und vorbereitet werden die Angebote jeweils mit zusätzlichen Workshopeinheiten, in denen sich die deutsche Projektgruppe besser kennenlernt, es aber auch bereits (z.B. online) zu einem Austausch mit der französischen Projektgruppe kommen soll. Französischkenntnisse oder künstlerische Vorerfahrungen sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Im Vordergrund stehen das gemeinsame Erleben und Gestalten sowie die Begegnung junger Menschen aus beiden Ländern. Der Workshop- und Informationsabend am 16. November ist kostenlos und unverbindlich. 

Für eine bessere Planung bittet die Jugendkunstschule um eine kurze Anmeldung per E-Mail an info(at)juks-gv.de. Interessierte werden auf Wunsch in einen EMail-Verteiler aufgenommen und erhalten darüber weitere Informationen zum Projekt. Zu diesem kann man sich auch vorab schon über die Website der JUKS anmelden. Eine verbindliche Anmeldung zum Jugendaustausch ist mit der Teilnahme am Informationsabend noch nicht verbunden.

Der offizielle Anmeldestart für den Austausch wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Fragen beantwortet das Team der Jugendkunstschule bereits jetzt unter info(at)juks-gv.de. Aktuelle Informationen gibt es außerdem unter www.juks-gv.de, über den Newsletter und auf den Social-Media-Kanälen der JUKS.