Das Museum Villa Erckens zeigt bis zum 22. November Fotoarbeiten der Düsseldorfer Künstlerin Hanne Horn.
Die ausgebildete Fotografin zeichnet sich durch präzise beobachtete, feinfühlige Porträts aus. Diese bilden die Grundlage für ihre künstlerische Auseinandersetzung mit zeitgenössischen und gesellschaftskritischen Themen. Ein Gespräch, ein Presseinterview oder die aktuelle Nachrichtenlage und Berichterstattung können einen neuen Schaffensprozess auslösen. Aus dem reichen Fundus ihrer persönlichen Porträts wählt sie Menschen und Gesichter aus, und macht sie zu Repräsentanten eines neuen Bildthemas. Dabei nimmt sie Bezug auf globale politische Themen wie wirtschaftliche und soziale Ungerechtigkeit, Obdachlosigkeit, Emanzipation, Menschenrechte und Diskriminierung, stellt aber auch immer wieder den Menschen in seinen Lebensphasen und mit seinen persönlichen Lebenserfahrungen in den Mittelpunkt. Alter und Krankheit sind ebenso präsent wie Schönheit, Freude und eine große Selbstverständlichkeit im visuellen Umgang mit dem menschlichen Körper. Ein Katalog zur Ausstellung mit dem Titel „Hanne Horn.Provokation“ ist zum Preis von 10 € an der Museumskasse erhältlich.
Am 14. Oktober um 12:30 Uhr bietet Museumsleiterin Eva Struckmeier eine Mittagspausenführung durch die Ausstellung an. Die Führung ist besonders kompakt und dauert nicht länger als 35 Minuten. Damit die Pause nicht ganz ausfallen muss, gibt es dazu einen Müsliriegel und Bananen für die Teilnehmenden. Ebenfalls am 14. Oktober um 17 Uhr lädt Kulturamtsleiter Stefan Pelzer-Florack zur Klangmeditation in die Ausstellungsräume ein. Die Teilnahme kostet jeweils 6 €. Um Anmeldung wird gebeten per Mail an kultur(at)grevenbroich.de.
Die Ausstellung ist bis zum 22. November 2026 mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags 13–17 Uhr und freitags 10–13 Uhr im Museum Villa Erckens zu sehen. Der Museumseintritt beträgt 4 € für Erwachsene. Näheres zur Ausstellung sowie das vollständige Begleitprogramm sind auf www.villa-erckens.de einsehbar.