Sprungmarken:

Hauptinhalt:

Letzte Veranstaltungen zu Anneliese Langenbach

Anlässlich ihres 100. Geburtstags hat die Villa Erckens die Künstlerin Anneliese Langenbach in diesem Sommer mit einer Ausstellung gewürdigt. Noch bis Sonntag können Interessierte sich in den Museumsräumen mit dem Werk der gebürtigen Düsseldorferin befassen. Zu sehen sind, neben Plastiken, Skizzen und Zeichnungen, auch Fotografien und Dokumente. In den letzten Tagen finden im Rahmen der Ausstellung „Langenbach 100. Keramik zwischen Archaik und Moderne“ noch zwei spannende Veranstaltungen statt:

Am Donnerstag, 17. September, um 18 Uhr begibt sich Museumsleiterin Eva Struckmeier mit der Freundin und Weggefährtin Waltraud Fonken-Völker in einem Salongespräch auf die Spuren von Anneliese Langenbach. Schon als Kind hat Waltraud Fonken-Völker die Künstlerin kennengelernt, die zu dieser Zeit in unmittelbarer Nachbarschaft der Familie, im Kempener Stadtteil Tönisberg, lebte. Mitte der 90er Jahre trafen die beiden Frauen sich in Grevenbroich wieder und intensivierten ihre Freundschaft. Anneliese Langenbach lebte von 1996 bis zu ihrem Tod 2008 in Grevenbroich. Ihre Großplastiken prägen bis heute den öffentlichen Raum im Stadtgebiet. Den meisten Grevenbroicherinnen und Grevenbroichern dürfte ihre Figurengruppe „Melusine und Nereide“ vor dem Standesamt ein Begriff sein, aber auch in Langwaden, insbesondere im Bereich des Klosters, ist sie mit mehreren Arbeiten vertreten. Als erste Plastik wurde 1986 der Torstecher-Brunnen in Gustorf aufgestellt.

Am Sonntag, 20. September, um 15 Uhr werden in einer finalen Führung durch die Ausstellung die Besonderheiten am Werk der Schülerin von Ewald Mataré und Otto Pankok, und Absolventin der Düsseldorfer Kunstakademie erläutert. Die Ausstellung ist noch bis zum 20. September in der Villa Erckens (Mi / Do/ Sa / So 13-17 Uhr, Fr. 9-13 Uhr) zu sehen. 

Der Eintritt zu den Veranstaltungen kostet jeweils 6,- €, um Anmeldung per Mail an kultur(at)grevenbroich.de oder telefonisch unter 02181 608656 wird gebeten.