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Brücke an der Obstwiese: Ausschuss beschließt Neubau

Der Ausschuss für Bauen und Umwelt hat den Neubau des Brückenbauwerks 63 an der Obstwiese beschlossen. Die neue Brücke wird entsprechend der von den Stadtbetrieben Grevenbroich empfohlenen Variante umgesetzt. Der Beschluss wurde in der Sitzung des Ausschusses einstimmig gefasst.

Die bestehende Holzbrücke, die Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrenden den Übergang über die Erft zwischen dem Braunkohlewäldchen und der Obstwiese ermöglicht, befindet sich seit einiger Zeit in einem sanierungsbedürftigen Zustand und ist bereits seit 2023 gesperrt. Vor der Ausschusssitzung fand ein gemeinsamer Ortstermin am Brückenbauwerk statt. Neben Mitgliedern des Ausschusses nahmen daran auch Vertreter des Fördervereins sowie der Ortsgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) teil.

Für den Neubau hatten die Stadtbetriebe Grevenbroich zuvor drei Varianten untersucht und miteinander verglichen. Der Ausschuss folgte der Empfehlung, die Brücke als vorgespannte Betonplatte mit Carbonbewehrung auszuführen. Diese Bauweise zeichnet sich durch eine sehr hohe Festigkeit bei vergleichsweise geringem Gewicht, eine gute Korrosionsbeständigkeit sowie eine hohe Dauerhaftigkeit aus. Die erwartete Nutzungsdauer liegt bei rund 100 Jahren. Die Baukosten werden derzeit auf etwa 205.000 Euro geschätzt.

Die neue Brücke wird künftig eine sichere Querung der Erft für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende ermöglichen. Bis zur Fertigstellung können alternative Übergänge in der Nähe genutzt werden. Die Stadtbetriebe Grevenbroich werden über die weiteren Planungsschritte und den Beginn der Bauarbeiten zu gegebener Zeit informieren.