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Straßenumbau der Bahnstraße im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes „Innenstadt Grevenbroich“

Umbaumaßnahmen in den Jahren 2018 bis 2020

Für den Umbau eines ersten Abschnittes der Bahnstraße sind der Stadt Grevenbroich im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes „Innenstadt Grevenbroich“, auch als ISEK bekannt, mit Bescheid von Juni 2016 Fördermittel bewilligt worden. Nun kann mit den Arbeiten begonnen werden. Die Bauarbeiten untergliedern sich in mehrere Bauabschnitte und Umsetzungszeiträume.

Schwerpunkt Bahnstraße zwischen Ostwall und Fußgängerzone (in 2018 und 2019)

Der o.g. Bereich der Bahnstraße bleibt im Zweirichtungsverkehr geöffnet. Für den Fall einer Sperrung des Ostwalls (Unfall / Baumaßnahme o.a.) muss diese Straße zusammen mit der Karl-Oberbach-Straße als Notausweichmöglichkeit für den MIV und Anbindung der Fußgängerzone erhalten bleiben.
Dennoch wird auch hier die Fahrbahn soweit möglich reduziert und durch das Blockparken eine flexiblere Nutzung der Nebenanlagen für ggf. saisonale Sondernutzungen ermöglicht.

In einem ersten Bauabschnitt wird der Bereich Ecke Karl-Oberbach-Straße bis hinter die Einmündung der Graf-Kessel-Straße voraussichtlich in der Zeit von März 2018 bis August 2018 umgestaltet. Von März 2019 bis Ende Mai 2019 wird dann der Bereich von Optik Hoffmann bis hin zum Ostwall umgebaut.

Schwerpunkt Bahnstraße – Kreisverkehr bis Ostwall (in 2019 und 2020)

Die Bahnstraße zeigt sich heute nicht als Straße mit Innenstadtcharakter, sondern bzgl. Breite und Gestaltung als ehemalige Hauptdurchgangsstraße, obwohl sie diese Funktion seit Bau des Elsbachtunnels verloren hat. Der Straßenraum ist rein technisch-funktional (alte Durchgangsstraße) geprägt. Die Funktion als Verbindungsachse Bahnhofsquartier – Kerninnenstadt ist durch die Dominanz der Fahrbahn und die reduzierten Gehwegbereiche stark eingeschränkt. Damit fehlt der Straße die Aufenthalts- und (Grün-)Gestaltungsqualität, die gerade in diesem Bereich, der für cityergänzende Nutzungen angedacht ist wichtig wäre. Es gibt keinen Raum für Sondernutzungen. 

Die Fahrbahn wird in der Neukonzeption als Einbahnstraße ausgebildet und stark verengt. Der Radverkehr läuft in der verkehrsberuhigten Fahrbahn mit (Radfahrer auch in Gegenrichtung). Durch die Reduzierung der Fahrbahn und die Neuordnung des Parkens (einseitig Blockparker) wird mehr Fläche für die Fußgänger geschaffen und Querungen werden für Fußgänger erleichtert. 

Im Bereich der Einmündung Bergheimer Straße entsteht eine platzartige Fläche, die für Außengastronomie genutzt werden kann. Diese Fläche und ergänzend ggf. einzelne Bereiche des Blockparkens könnten für Sondernutzungen zur Verfügung stehen.

Die Umgestaltungsarbeiten in diesem Bereich der Bahnstraße finden in mehreren Bauabschnitten statt:

  • Bahnstraße Ecke Ostwall bis hinter die Einmündung Alte Bergheimer Straße voraussichtlich in der Zeit von Juni 2019 bis Ende August 2019.
  • Bahnstraße Ecke Elsener Mühle bis zur Flutgrabenbrücke voraussichtlich in der Zeit von August 2019 bis Ende November 2019.
  • Bahnstraße ab der Flutgrabenbrücke bis zum Kreisverkehr am alten Finanzamt voraussichtlich in der Zeit von März 2020 bis Ende August 2020.

Alle Zeitangaben sind selbstverständlich von den tatsächlichen Witterungsverhältnissen abhängig.

Ansprechpartner

Für weitergehende Nachfragen stehen Ihnen die folgenden Ansprechpartner zur Verfügung:

Straßenbauarbeiten:    
Fachdienst 65.2 - Straßenbau
Herr Dehkordi
E-Mail: isek(at)grevenbroich.de
Tel.: 02181 / 608 - 530

Anliegerbeiträge:
Fachdienst 20.4 – Steuern, Gebühren und Beiträge
Frau Hodissen
E-Mail: steuern(at)grevenbroich.de
Tel.: 02181 / 608 - 380