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Corona-Virus: Informationen und Unterstützung für Unternehmen und Gewerbetreibende

Wichtige Telefonnummern:

IHK Mittlerer Niederrhein Hotline

02151 / 635 - 424
(Mo. bis D0. von 8 - 17 Uhr, Fr. von 8 - 15 Uhr)

Handwerkskammer Düsseldorf Service-Hotline

0211 / 8795 - 555
(Mo. bis Fr. von 7 - 17 Uhr)

Informationen zu Förder- und Finanzierungsfragen für Unternehmen / NRW.BANK

0211 / 91741 4800

Liquiditätshilfen / Bürgschaftsbank NRW

02131 / 5107 - 200
(Mo. bis Do. von 8 - 17 Uhr, Fr. von 8 - 15.30 Uhr)

Kurzarbeitergeld: Service-Hotline für Arbeitgeber

0800 / 4555 - 520

(Mo. bis Fr. von 8 - 18 Uhr)

Informationen zur Entschädigungen bei Verdienstausfall im Quarantänefall - Landschaftsverband Rheinland

0800 9336397
(Mo. bis Sa. von 7 - 20 Uhr)

 


 

Stadt Grevenbroich unterstützt Unternehmen

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, hat die Stadt Grevenbroich in den letzten Wochen zahlreiche Maßnahmen in die Wege geleitet. Viele davon berühren auch zahlreiche Unternehmen in der Stadt.

„Viele Nachfragen zum Umgang mit der aktuellen Situation erreichen uns derzeit aus der Grevenbroicher Unternehmerschaft. Für viele von Ihnen geht es um Ihre Existenz. Wir setzen die sogenannten kontaktreduzierenden Maßnahmen in Grevenbroich in jedem Fall konsequent um, da sich die Ausbreitung des Virus nur mit drastischen Mitteln verlangsamen lässt“, so Bürgermeister Klaus Krützen.

„Wir lassen die Unternehmen aber nicht alleine. Die Städte im Kreis haben eine gemeinsame Vorgehensweise entwickeln, wie man Unternehmen helfen kann. Sie sieht vor, Anträge auf Herabsetzung von Gewerbesteuervorauszahlungen ab sofort bevorzugt zu bearbeiten und zu bewilligen. Stundungsanträgen wird großzügig, zunächst für vier Monate zinslos, entsprochen. Sollten im Ausnahmefall seitens der Stadt Bedenken bestehen, einem Antrag zu entsprechen, wird die Verwaltung aktiv auf die Antragsteller zugehen. Verspätungszuschläge werden darüber hinaus vorerst nicht mehr festgesetzt. Da mit einer Vielzahl von Anträgen zu rechnen ist, wird darum gebeten, von zwischenzeitlichen Rückfragen nach dem Sachstand abzusehen. Anträge mit Begründung richten Unternehmen bitte direkt an das Steueramt der Stadt Grevenbroich unter steuern(at)grevenbroich.de.

Daneben gibt es Hilfs- und Informationsangebote der IHK und auch der Wirtschaftsministerien. Und natürlich steht auch die städtische Wirtschaftsförderung als Ansprechpartner weiterhin zur Verfügung“, so Krützen abschließend.

Anträge mit Begründung richten Unternehmen bitte direkt an das Steueramt der Stadt Grevenbroich unter steuern(at)grevenbroich.de.

 


 

Informationen der Wirtschaftsförderung im Rahmen der Corona-Pandemie

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Grevenbroich informiert die Grevenbroicher Unternehmen und Gewerbetreibenden kontinuierlich über Maßnahmen und Hilfsangebote.

Nachfolgend finden Sie die bisher versendeten Informationen und Anlagen.

Bitte beachten Sie, dass sich der Informationsstand sehr schnell ändern kann.

Sie sind Unternehmer oder Gewerbetreibender in Grevenbroich und noch nicht in unserem Mailverteiler?
Senden Sie uns eine E-Mail, dann nehmen wir Sie gerne in den Verteiler auf.

 


 

Wichtigen Informationen in Kurzform

Hinweis: Alle Prozesse rund um die Corona-Krise sind sehr dynamisch. Die Angaben sind nach besten Wissen und Gewissen zusammengetragen. Aufgrund der stetig ändernden Situation gibt es keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Aktualität.

Neben den von der Wirtschaftsförderung der Stadt Grevenbroich bereitgestellten Informationen finden Sie hier zahlreiche weitere Informationsangebote und Hilfestellungen:

Der Rhein-Kreis Neuss informiert für Unternehmen, fortlaufend aktualisiert unter der Internetadresse www.rhein-kreis-neuss.de/de/wirtschaft-arbeit/corona-unternehmen/

Informationen werden auch von zahlreichen Behörden, Kammern und Verbänden angeboten wie zum Beispiel

Die Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes NRW und die Informationen zu den Hygiene- und Infektionsschutzstandards finden Sie hier.

Das Land NRW stellt im Hinblick auf die wichtige Abstandsregelung, Vorlagen für Plakate für den Aushang zur Verfügung:

NRW Soforthilfe 2020

- befristet bis 31.05.2020 -

Weitere Informationen:


Soforthilfe für Freischaffende und professionelle Künstlerinnen und Künstler

- befristet bis 31.05.2020 -

Weitere Informationen:

https://mkw.nrw/FAQ_Sofortprogramm


Sonderprogramm 2020 "Digitaler Einzelhandel"

Das Sonderprogramm soll dem Einzelhandel in Form von Zuschüssen einen Beitrag zur Abwehr und Abmilderung der Corona-Krise sowie zur Digitalisierung und Stärkung der Geschäfte der Innenstädte leisten.

Welche Hilfe gibt es?

Dienstleistungen zu Online-Präsenz/-vertrieb/-marketing, digitalen Geschäfts- und Lieferprozessen und projektbezogener Hardware mit einem Fördersatz von 90 % und Höchstbetrag der Förderung von 12.000,- €.

Wer ist berechtigt?

Kleinunternehmen aus dem stationärem Handel in NRW mit 1 - 49  Mitarbeitern und weiteren Kriterien

Wo muss der Antrag gestellt werden?

Vom jeweiligen Einzelhändler einzeln beim Projektträger Forschungszentrum Jülich
Einreichfrist: bis zum 31.08.2020

Weitere Informationen, den Projektaufruf sowie das Antragsformular finden Sie unter:


Liquiditätssicherung

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen Unternehmen verschiedene öffentliche Finanzierungsangebote zur Verfügung:

Hausbank, Finanzierungspartner:

  • Notwendige Überbrückungsfinanzierungen erfordern immer die Begleitung durch die Hausbank bzw. einen anderen Finanzierungspartner (z. B. Geschäftsbank)
  • Um Ihr Bankgespräch gut vorzubereiten und Ihrem Bankberater direkt alle notwendigen Unterlagen vorlegen zu können, beachten Sie bitte die auch die Hinweise der Banken (Informationen 04 und 06 für Bestandskunden der Sparkasse Neuss, Volksbank Erft eG und der Commerzbank)

NRW.Bank:

  • Allgemeine Informationen und individuelle Beratungen über die Förderinstrumente des Landes
  • Universalkredit der NRW.Bank: erleichterte Bedingungen, NRW.Bank übernimmt bis zu 80% des Risikos
  • Weitere Informationen finden Sie hier.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW):

  • Mittelständischen und großen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe stehen erweiterte Förderinstrumente zur Verfügung (Erleichterung der Zugangsbedingungen und Verbesserung der Konditionen)
  • Weitere Informationen finden Sie hier.

Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. €):

  • Ausfallbürgschaften für Kredite an kleine und mittelständische Unternehmen und freiberuflich Tätige, wenn diese ihrem Kreditinstitut keine ausreichenden Sicherheiten stellen können
  • Verbürgerungsquote 90% - 100%
  • Expressbürgschaften bis zu einem Betrag von 250.000 € werden innerhalb von drei Tagen ausgeschüttet
  • Weitere Informationen finden Sie hier.

Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. €, auch Großunternehmen):

  • Angestrebte Bearbeitung von Anträgen innerhalb von einer Woche
  • Verbürgerungsquote 90%
  • Weitere Informationen finden Sie hier.

Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG):

  • Für kleine Unternehmen, Existenzgründer und spezielle Zielgruppen stehen bis zu 75.000 € aus dem Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital zur Verfügung
  • Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen
  • Weitere Informationen finden Sie hier.

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Steuererleichterungen

Welche Hilfe gibt es?

  1. Zinslose Steuerstundung (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer)
  2. Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer)
  3. Erstattung der Umsatzsteuer- Sondervorauszahlungen
  4. Fristverlängerungen der Jahressteuererklärungen und Erlass der Verspätungszuschläge

Wer ist berechtigt?

Unternehmen, von denen infolge der Auswirkungen des Coronavirus die Steuerzahlungen derzeit nicht geleistet werden können (erhebliche Härte).

Wo muss der Antrag gestellt werden?

Der Antrag muss beim zuständigen Finanzamt gestellt werden.
Direkt zum Antragsformular gelangen Sie hier oder hier.

Weitere Informationen:

www.finanzverwaltung.nrw.de/de/steuererleichterungen-aufgrund-der-auswirkungen-des-coronavirus
 

Welche Hilfe gibt es?

  • Herabsetzung der Gewerbesteuervorauszahlungen des laufen Jahres
  • Zinslose Stundungen für 4 Monate für bereits festgesetzte Gewerbesteuernachzahlungsbeträge für Vorjahre

Wo muss der Antrag gestellt werden?

Formlosen Anträge mit Begründung können per E-Mail an steuern(at)grevenbroich.de, per Brief an den Fachdienst Steuern, Gebühren und Beiträge oder per Fax an 02181 / 608 - 351 gesendet werden.

Das nachfolgende Formular dient als Hilfestellung bzw. Erleichterung. Die Verwendung des Formulars ist nicht obligatorisch.
Antragsformular (PDF, 712 KB)

Die Anträge werden vorrangig bearbeitet.

Welche Hilfe gibt es?

Mit Kurzarbeitergeld (KUG) können Unternehmen Arbeits- und Entgeltausfälle in ihrem Betrieb zum Teil ausgleichen.
Der Gesetzgeber hat im Zuge der Corona-Krise Erleichterungen für das Kurzarbeitergeld beschlossen. Diese Erleichterungen werden rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft treten und rückwirkend ausgezahlt.

Wer ist berechtigt?

  • Eingetretener Arbeitsausfall aufgrund oder in Folge des Corona-Virus und/oder der damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen beruht im Regelfall auf einem unabwendbaren Ereignis oder auf wirtschaftlichen Gründen (§ 96 Abs.1 Nr. 1 SGB III). Dies trifft etwa dann zu, wenn Lieferungen ausbleiben und die Produktion eingeschränkt werden muss. Ein unabwendbares Ereignis liegt auch dann vor, wenn etwa durch staatliche Schutzmaßnahmen Betriebe geschlossen werden.
  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge werden für ausgefallene Arbeitsstunden zu 100 Prozent erstattet
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet

Wo muss der Antrag gestellt werden?

Wichtig ist, dass Unternehmen und Betriebe im Bedarfsfall Kurzarbeit bei der zuständigen Agentur für Arbeit anzeigen!

Weitere Infos:

www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

 

Die Arbeitsagentur stellt auch ein Merkblatt zur Verfügung.

Welche Hilfe gibt es?

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung.  

Wer ist berechtigt?

Arbeitgeber/ Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern:

  • Arbeitgeber hat für längstens 6 Wochen, soweit tarifvertraglich nicht anders geregelt, die Entschädigung auszuzahlen - ausgezahlte Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag vom Landschaftsverband Rheinland erstattet
  • Ab der 7. Woche wird die Entschädigung auf Antrag des Betroffenen vom LVR direkt an diesen gezahlt

Selbstständig Erwerbstätige:

  • Antrag auf Entschädigung direkt beim Landschaftsverband Rheinland
    Voraussetzung: Verdienstausfall infolge eines Tätigkeitsverbotes bzw. einer Absonderung nach Infektionsschutzgesetz

Wo muss der Antrag gestellt werden?

Zuständig für die Entschädigung ist in diesem Fall der Landschaftsverband Rheinland (LVR). Der Antrag auf Entschädigung muss innerhalb von 12 Monaten nach Einstellung des Tätigkeitsverbots oder Ende der Absonderung beim LVR-Fachbereich Soziale Entschädigung gestellt werden!

Weitere Informationen:

Welche Hilfe gibt es?

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung.  

Wer ist berechtigt?

  • Arbeitnehmer, die im Zuge der Corona-Krise wegen notwendig gewordener Kinderbetreuung nicht arbeiten können.
  • Auch die Arbeitgeber sind anspruchsberechtigt, wenn sie in Vorleistung gehen. Der Antrag auf Entschädigung ist dann vom Arbeitgeber zu stellen. Dies sorgt auch dafür, dass es bei den Arbeitnehmern nicht zu Verzögerungen beim Mittelzufluss kommt und der Lebensunterhalt sichergestellt werden kann.
  • Selbstständige haben einen Anspruch und sind gegenüber dem für sie zuständigen Landschaftsverband antragsberechtigt.

Wie sind die Anspruchsvoraussetzungen?

Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein:

  • Die Schule oder Kindertagesstätte, die das Kind des/der Mitarbeitenden oder des/der selbstständig Tätigen besucht, muss aufgrund behördlicher Anordnung zur Verhinderung der Verbreitung einer Infektionskrankheit geschlossen worden sein und
  • das Kind darf das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (d.h. dass das Kind höchstens 11 Jahre alt ist) oder das Kind ist behindert und auf Hilfe angewiesen und
  • das Kind muss in der Zeit der Schließung von dem/der Arbeitnehmer*in bzw. dem/der selbstständig Tätigen selbst zu Hause betreut werden, weil
  • eine anderweitige zumutbare Betreuung nicht sichergestellt werden konnte.

Alle vier genannten Bedingungen müssen zusammen erfüllt sein.

Wo muss der Antrag gestellt werden?

Arbeitgeber und Selbständige reichen ihre Anträge beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) ein.

Für Arbeitgeber und Selbstständige ist auch eine Online-Antragstellung unter www.ifsg-online.de möglich.

Weitere Informationen:

 

Stand: 16.07.2020