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Corona-Virus: Informationen und Unterstützung für Unternehmen und Gewerbetreibende

Wichtige Telefonnummern:

Hotline der Stadt Grevenbroich zum Thema Corona

02181 / 608 - 333
(Mo. bis Fr. von 8 - 18 Uhr)

IHK Mittlerer Niederrhein Hotline

02151 / 635 - 424
(Mo. bis Fr. von 7 - 19 Uhr, Sa. von 10 - 16 Uhr und So. von 10 - 14 Uhr)

Handwerkskammer Düsseldorf Service-Hotline

0211 / 8795 - 555

Unternehmen-Soforthilfe NRW

0208 / 3000 - 439
(Mo. bis Fr. von 8 - 18 Uhr)

Informationen zu Förder- und Finanzierungsfragen für Unternehmen / NRW.BANK

0211 / 91741 4800

Liquiditätshilfen (bis 2,5 Mio. Euro) / Bürgschaftsbank NRW

02131 / 5107 - 200
(Mo. bis Do. von 8 - 17 Uhr, Fr. von 8 - 15.30 Uhr)

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für wirtschaftsbezogene Fragen

030 / 18615 - 1515
(Mo. bis Fr. von 9 - 17 Uhr)

Kurzarbeitergeld: Service-Hotline für Arbeitgeber

0800 / 4555 - 520

Informationen zur Entschädigungen bei Verdienstausfall im Quarantänefall - Landschaftsverband Rheinland

0221 / 8095 - 444
(Mo. bis Fr. von 9 - 12 Uhr)

 


 

 


 

Stadt Grevenbroich unterstützt Unternehmen

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, hat die Stadt Grevenbroich in den letzten Tagen zahlreiche Maßnahmen in die Wege geleitet. Viele davon berühren auch zahlreiche Unternehmen in der Stadt.

„Viele Nachfragen zum Umgang mit der aktuellen Situation erreichen uns derzeit aus der Grevenbroicher Unternehmerschaft. Für viele von Ihnen geht es um Ihre Existenz. Wir setzen die sogenannten kontaktreduzierenden Maßnahmen in Grevenbroich in jedem Fall konsequent um, da sich die Ausbreitung des Virus nur mit drastischen Mitteln verlangsamen lässt“, so Bürgermeister Klaus Krützen.

„Wir lassen die Unternehmen aber nicht alleine. Die Städte im Kreis haben eine gemeinsame Vorgehensweise entwickeln, wie man Unternehmen helfen kann. Sie sieht vor, Anträge auf Herabsetzung von Gewerbesteuervorauszahlungen ab sofort bevorzugt zu bearbeiten und zu bewilligen. Stundungsanträgen wird großzügig, zunächst für vier Monate zinslos, entsprochen. Sollten im Ausnahmefall seitens der Stadt Bedenken bestehen, einem Antrag zu entsprechen, wird die Verwaltung aktiv auf die Antragsteller zugehen. Verspätungszuschläge werden darüber hinaus vorerst nicht mehr festgesetzt. Da mit einer Vielzahl von Anträgen zu rechnen ist, wird darum gebeten, von zwischenzeitlichen Rückfragen nach dem Sachstand abzusehen. Anträge mit Begründung richten Unternehmen bitte direkt an das Steueramt der Stadt Grevenbroich unter steuern(at)grevenbroich.de.

Daneben gibt es Hilfs- und Informationsangebote der IHK und auch der Wirtschaftsministerien. Und natürlich steht auch die städtische Wirtschaftsförderung als Ansprechpartner weiterhin zur Verfügung“, so Krützen abschließend.

Anträge mit Begründung richten Unternehmen bitte direkt an das Steueramt der Stadt Grevenbroich unter steuern(at)grevenbroich.de.

 


 

 


 

Der Rhein-Kreis Neuss, die IHK Mittlerer Niederrhein, das Land NRW und der Bund informieren, fortlaufend aktualisiert unter den Internetadressen:

Hinweis: Alle Prozesse rund um die Corona-Krise sind sehr dynamisch. Die Angaben sind nach besten Wissen und Gewissen zusammengetragen. Aufgrund der stetig ändernden Situation gibt es keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Aktualität.

 


 

- Der nachfolgende Bereich ist noch im Aufbau! -

Mit Kurzarbeitergeld (KUG) können Unternehmen Arbeits- und Entgeltausfälle in ihrem Betrieb zum Teil ausgleichen.
Der Gesetzgeber hat im Zuge der Corona-Krise Erleichterungen für das Kurzarbeitergeld beschlossen. Diese Erleichterungen werden rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft treten und rückwirkend ausgezahlt.
Wichtig ist, dass Unternehmen und Betriebe im Bedarfsfall Kurzarbeit bei der zuständigen Agentur für Arbeit anzeigen!

  • Eingetretener Arbeitsausfall aufgrund oder in Folge des Corona-Virus und / oder der damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen beruht im Regelfall auf einem unabwendbaren Ereignis oder auf wirtschaftlichen Gründen im Sinne des Paragraphen 96 Abs. 1 Nr. 1 SGB III. (Dies trifft etwa dann zu, wenn Lieferungen ausbleiben und die Produktion eingeschränkt werden muss. Ein unabwendbares Ereignis liegt auch dann vor, wenn etwa durch staatliche Schutzmaßnahmen Betriebe geschlossen werden.).
  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge werden für ausgefallene Arbeitsstunden zu 100 Prozent erstattet.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Weitere Informationen finden Sie bei der Arbeitsagentur unter www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld
Die Arbeitsagentur stellt auch ein Merkblatt zur Verfügung.

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Zuständig für die Entschädigung ist in diesem Fall der Landschaftsverband Rheinland (LVR).

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern:

  • Arbeitgeber hat für längstens 6 Wochen, soweit tarifvertraglich nicht anders geregelt, die Entschädigung auszuzahlen - ausgezahlte Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag vom Landschaftsverband Rheinland erstattet
  • Ab der 7. Woche wird die Entschädigung auf Antrag des Betroffenen vom LVR direkt an diesen gezahlt

Selbstständig Erwerbstätige:

  • Antrag auf Entschädigung direkt beim Landschaftsverband Rheinland
  • Voraussetzung: Verdienstausfall infolge eines Tätigkeitsverbotes bzw. einer Absonderung nach Infektionsschutzgesetz

Der Antrag auf Entschädigung muss innerhalb von 3 Monaten nach ? beim LVR-Fachbereich Soziale Entschädigung gestellt werden!

Weitere Informationen finden Sie beim Landschaftsverband Rheinland.
Anfragen können Interessierte an das LWL- Amt für Soziales Entschädigungsrecht unter ser(at)lwl.org richten.

NRW Soforthilfe 2020

Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses. Sie ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate:

  • 9.000 Euro für antragsberechtigte Solo-Selbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
  • 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
  • 25.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten

Wer wird gefördert?
Anträge können von gewerblichen und gemeinnützigen Unternehmen, Solo-Selbstständigen im Haupterwerb und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen, mit bis zu 50 Beschäftigten (umgerechnet auf Vollzeitkräfte) gestellt werden, die

  • wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen/Freiberufler/Selbstständige tätig sind,
  • ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen haben,
  • bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind und
  • ihre Waren oder Dienstleistungen bereits vor dem 31. Dezember 2019 am Markt angeboten haben.

Was wird gefördert?
Die Unternehmen sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Finanzierungsengpässen, u.a. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä., sowie dem Erhalt von Arbeitsplätzen durch einen Zuschuss unterstützt werden. (Zur Reduzierung von Personalkosten gibt es das Kurzarbeitergeld)
Voraussetzung: erhebliche Finanzierungsengpässe und wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona.

Weitere Informationen, Voraussetzungen und Anträge unter:

Soforthilfe für Freischaffende und professionelle Künstlerinnen und Künstler

Freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten können eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro erhalten. Die Soforthilfe kann mittels eines einfachen Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden. Die Mittel müssen später nicht zurückgezahlt werden.

  • Antragsberechtigt: freischaffende Künstlerinnen und Künstler
  • Antragstellung bei den Bezirksregierungen
  • Antragsfrist ist der 31. Mai 2020

Bitte beachten: Anträge auf Soforthilfe sind direkt bei den zuständigen Bezirksregierungen zu stellen. Die Kontaktdaten entnehmen Sie bitte dem Antragsformular. Die Einreichung von Anträgen beim Ministerium verzögert die Bearbeitung.

Weitere Informationen, Voraussetzungen und Anträge finden Sie hier.
Direkt zum Antragsformular kommen Sie hier.

Liquiditätssicherung

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen Unternehmen verschiedene öffentliche Finanzierungsangebote zur Verfügung:

Hausbank, Finanzierungspartner:

  • Notwendige Überbrückungsfinanzierungen erfordern immer die Begleitung durch die Hausbank bzw. einen anderen Finanzierungspartner (z. B. Geschäftsbank)
  • Um Ihr Bankgespräch gut vorzubereiten und Ihrem Bankberater direkt alle notwendigen Unterlagen vorlegen zu können, beachten Sie bitte die auch die Hinweise der Banken (Informationen 04 und 06 für Bestandskunden der Sparkasse Neuss, Volksbank Erft eG und der Commerzbank)

NRW.Bank:

  • Allgemeine Informationen und individuelle Beratungen über die Förderinstrumente des Landes
  • Universalkredit der NRW.Bank: erleichterte Bedingungen, NRW.Bank übernimmt bis zu 80% des Risikos
  • Weitere Informationen finden Sie hier.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW):

  • Mittelständischen und großen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe stehen erweiterte Förderinstrumente zur Verfügung (Erleichterung der Zugangsbedingungen und Verbesserung der Konditionen)
  • Weitere Informationen finden Sie hier.

Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. €):

  • Ausfallbürgschaften für Kredite an mittelständische Unternehmen und freiberuflich Tätige, wenn diese ihrem Kreditinstitut keine ausreichenden Sicherheiten stellen können
  • Verbürgerungsquote soll auf 90% erhöht werden (angekündigt)
  • Expressbürgschaften bis zu einem Betrag von 250.000 € werden innerhalb von drei Tagen ausgeschüttet
  • Weitere Informationen finden Sie hier.

Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. €, auch Großunternehmen):

  • Angestrebte Bearbeitung von Anträgen innerhalb von einer Woche
  • Verbürgerungsquote soll auf 90% erhöht werden (angekündigt)
  • Weitere Informationen finden Sie hier.

Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG):

  • Für kleine Unternehmen, Existenzgründer und spezielle Zielgruppen stehen bis zu 75.000 € aus dem Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital zur Verfügung
  • Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen
  • Weitere Informationen finden Sie hier.

Steuererleichterungen

Sozialversicherung (GKV Spitzenverband)

  • Arbeitgeber können auf Antrag, unter bestimmten Bedingungen, den erleichterten Zugang zu zinslosen Stundungen von Sozialversicherungsbeiträgen im Zeitraum März – April 2020 in Anspruch nehmen
  • Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen, Säumniszuschlägen und Mahngebühren in diesem Zeitraum
  • Voraussetzung: Glaubhafter Nachweis des Arbeitgebers, dass eine sofortige Einziehung der Beiträge trotz vorrangiger Inanspruchnahme anderer Unterstützungsmaßnahmen mit erheblichen Härten verbunden wäre
  • Einzelfall-Prüfung einer Beitragsermäßigung bei Selbstständigen wegen eines krisenbedingten Gewinneinbruchs
  • Kontakt: Jeweilige Sozialversicherung

(Antrag bitte einfügen)