Sprungmarken:

Hauptinhalt:

Europawahl

Vom 23. bis 26. Mai 2019 wählen die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union zum neunten Mal das Europäische Parlament. In der Bundesrepublik Deutschland findet die Wahl am Sonntag, dem 26. Mai 2019, statt.

Die Wahl zum Europäischen Parlament erfolgt nicht nach einem einheitlichen europäischen Wahlrecht, sondern nach nationalen Wahlgesetzen. Das Europawahlgesetz und die Europawahlordnung regeln das Wahlverfahren in der Bundesrepublik Deutschland.

Nach der Europawahl werden regulär 750 Sitze zuzüglich des Präsidenten vergeben. Aufgrund eines möglichen Austritts des Vereinigten Königreichs könnte die Anzahl der Sitze sich auf 705 verringern. Die Anzahl der Sitze im Europäischen Parlaments an Abgeordnete aus Deutschland wird sich auch nach Austritt des Vereinigten Königsreichs nicht ändern. Sie beträgt weiterhin 96 Sitze.

Dem gegenwärtigen Parlament gehören 766 Abgeordnete an, die in den 28 Mitgliedstaaten der erweiterten Europäischen Union gewählt worden sind. Seit 1979 werden die Abgeordneten für die Dauer von fünf Jahren in allgemeinen unmittelbaren Wahlen gewählt.

Jeder Mitgliedstaat wählt eine bestimmte Anzahl von Abgeordneten, die in das Europäische Parlament entsendet werden. Die Anzahl für jedes Land orientiert sich an der Bevölkerungszahl, räumt den kleineren Staaten aber gleichzeitig eine ausreichende politische Vertretung ein.

Die Wahl zum Europäischen Parlament erfolgt nach den Grundsätzen des Verhältniswahlrechts mit Listenvorschlägen. Jede Wählerin und jeder Wähler verfügt über eine Stimme, mit der sie/er einen Listenvorschlag einer Partei oder einer politischen Vereinigung wählen kann. Jeder Wähler hat eine Stimme.

Wahlberechtigung

Wahlberechtigt für die Europawahl sind alle Deutschen und alle Staatsangehörigen aus den übrigen EU-Mitgliedstaaten, die in Deutschland eine Wohnung haben oder sich gewöhnlich aufhalten, die am Wahltag:

  • das 18. Lebensjahr vollendet haben
  • seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben
  • nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind

Unionsbürger können frei entscheiden, ob sie ihr Wahlrecht in Grevenbroich oder in ihrem Heimatland ausüben möchten. Wenn Sie Ihr Wahlrecht in Grevenbroich ausüben wollen, muss hierfür ein formeller Antrag auf Eintrag in das Wählerverzeichnis gestellt werden.

Wurde bereits ein Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis zu den vergangen Wahlen gestellt und es hat zwischenzeitlich keine Abmeldung ins Ausland stattgefunden, dann werden sie von Amts wegen in das Wählerverzeichnis eingetragen. Eine erneute Antragstellung ist nicht erforderlich.
Auch im Ausland lebende Deutsche können unter bestimmten Voraussetzungen an der Europawahl teilnehmen. Entsprechende Informationen hierzu erhalten Sie auf den Internetseiten des Bundeswahlleiters.

Rückkehrende Deutsche aus dem Ausland, die sich in der Zeit vom 15. April bis 5. Mai 2019 in Grevenbroich anmelden, müssen ebenfalls einen Antrag auf Eintragung ins Wählerverzeichnis stellen, wenn nicht bereits ein Antrag als Auslandsdeutscher gestellt wurde.

Die Anträge auf Eintragung in das Wählerverzeichnis zur Europawahl 2019 für Unionsbürger/innen und für Deutsche im Ausland müssen spätestens am 21. Tag vor der Wahl, also bis zum 05.05.2019, beim Wahlamt der Stadt Grevenbroich eingegangen sein. Verspätete Eingänge können nicht mehr berücksichtigt werden.

Wahlhelfer

Zur Unterstützung der Durchführung der Europawahl sowie grundsätzlich für jede andere Wahl werden zahlreiche Wahlhelfer benötigt. Wer sich für diese ehrenamtliche Tätigkeit interessiert erhält hier weitere Informationen.

 

Downloads:

Links: