Sprungmarken:

Hauptinhalt:

FAQ

Häufig gestellte Fragen rund um das Corona-Virus und die in Grevenbroich getroffenen Maßnahmen um die Ausbreitung zu verlangsamen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Aufgrund der sehr dynamischen Situation wird die Seite fortlaufend aktualisiert. Die Informationen sind nach bestem Wissen zusammengestellt. Für die Richtigkeit und den Inhalt der verlinkten Seiten kann jedoch keine Haftung übernommen werden!

Hinweis: Auf Mobiltelefonen empfiehlt sich die Ansicht im Querformat (Landscape Mode).

Allgemeines

Das Land NRW hat unter land.nrw/corona eine Internetseite mit gebündelten Informationen erstellt.

Die Verordnungen und Erlasse zur Eindämmung der Corona-Pandemie des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW finden Sie hier

Weitere Informationen finden Sie

    bei der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BzgA) unter www.infektionsschutz.de
    beim Robert-Koch-Institut
    beim NRW-Gesundheitsministerium
    beim Bundesgesundheitsministerium (BMG), zusätzlich unter www.zusammengegencorona.de
    und bei der Bundesregierung.

Vorsicht vor "Fake-News"!
Im Internet, insbesondere in den sog. Sozialen Medien, kursieren viele Gerüchte und Unwahrheiten. Nutzen Sie bitte die offiziellen Stellen zur Informationsbeschaffung.

Der Rhein-Kreis Neuss informiert über die aktuellen Zahlen in der Region.

Die Zahlen für Deutschland werden vom Robert-Koch Institut (corona.rki.de) veröffentlicht.

Internationale Zahlen finden Sie auf den Internetseiten

Unterschiede in den Zahlen beruhen auf der unterschiedlichen Datenverarbeitung und Aktualisierungsfrequenz.

Gut aufbereitet finden Sie diese Zahlen u.a. bei der Süddeutschen Zeitung und bei Zeit Online.

Ebenfalls bei Zeit Online finden Sie eine Übersicht über die Belegung von Intensivpflegeplätzen in Deutschland. Auch die Zahlen des Krankenhauses in Grevenbroich fließen hier ein.

Informationen in Leichter Sprache finden Sie hier.

Beratungsservice des Bundesgesundheitsministeriums für Gehörlose und Hörgeschädigte

Tagesschau24 strahlt ab sofort alle ARD-Extra-Sendungen ab 20:15 Uhr zum Thema Corona-Virus mit Gebärdensprache aus.

Achten Sie auf eine ausreichende Husten- und Niesetikette (Niesen in die Armbeuge oder ein Einmal-Taschentuch), halten Sie einen angemessenen Abstand (1-2 Meter) zu anderen Personen, waschen Sie sich regelmäßig die Hände mit Seife (30 Sekunden) und lüften Sie gut in geschlossenen Räumen.

Einzelheiten dazu finden sich unter www.infektionsschutz.de.

Um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, sind Selbstisolierung bei Erkrankung, eine gute Händehygiene, Einhalten von Husten- und Niesregeln und das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen.

In Nordrhein-Westfalen besteht die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung bzw. eine sogenannte Community-/Alltagsmaske zu tragen:

  • im Öffentlichen Personenverkehr,
    darunter fallen auch Schulbusse und Haltestellen
  • in Ladengeschäften und Ausstellungsräumen für Kunden und Mitarbeiter,
    darunter fallen auch Apotheken, Tankstellen, Banken oder Poststellen
  • auf Wochenmärkten
  • in Einkaufszentren und Shopping Malls,
    darunter fallen auch sämtlichen Allgemeinflächen in diesen Zentren.
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken in gastronomischen Einrichtungen
  • bei Handwerks- oder Dienstleistungen, wenn der Abstand zum Kunden von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • in Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von Tierparks, Zoologischen und Botanischen Gärten sowie Garten- und Landschaftsparks

Die Verpflichtung gilt nicht für Kinder bis zum Schuleintritt.

Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen dürfen, sind von der Masken-Pflicht befreit.

Für Beschäftigte kann die Verpflichtung durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen wie eine Abtrennung durch Glas, Plexiglas oder ähnliches ersetzt werden.

Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Bedeckung muss durchgehend enganliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Hinweise zur Handhabung und Pflege von Mund-Nasen-Bedeckungen gibt auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und unter infektionsschutz.de (PDF).

Im Internetauftritt der StädteRegion Aachen finden Sie ein Erklärvideo und ein übersichtliches Schutzmasken-ABC.

Bei der neuen Verordnung geht es nicht darum, sich und andere durch zertifizierte Atemmasken zu schützen - diese werden vor allem für medizinische Einrichtungen benötigt - , sondern um das Abdecken von Mund und Nase.

Laut Landesregierung sind explizit auch Tücher und Schals zulässig, die man sich um das Gesicht wickelt.

Mund-Nase-Bedeckungen bekommen Sie teilweise auch in Apotheken, Drogeriemärkten, in Änderungschneidereien oder auch im Einzelhandel. In Online-Shops sind die Masken natürlich auch erhältlich.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Stadt Grevenbroich keine Mund-Nase-Bedeckungen zur Verfügung stellen kann.

Selbernähen
Im Internet finden Sie viele Anleitungen. Eine Näh-Anleitung für einen Mundschutz hat z.B. die Stadt Essen mit der Feuerwehr ins Netz gestellt.

Basteln
Wer nicht nähen möchte kann basteln. Man kann eine Maske auch ohne Nähen selbst basteln - im Internet gibt es zahlreiche Anleitungen. Eine Maske kann man zum Beispiel aus Küchenrolle, Papiertaschentuch, Locher, Klebeband und Draht basteln. Oder auch aus zwei Gummibändern und einem Stück Stoff.

"#MaskeFürDich" - Tauschbörse für Privatpersonen
Das Portal bietet eine bundesweite Tauschbörse für Privatpersonen für selbstgenähte Masken und Nähmaterialien an. Anbieter können sich für ihr jeweiliges Bundesland mit ihrer Postleitzahl und ihrer E-Mail-Adresse in eine Liste eintragen. Über Preise entscheiden sie selbst.
"#MaskeFürDich" stellt außerdem Anleitungen zum Selbermachen von Masken und Tipps für den Umgang damit zur Verfügung.

"Masken für Alle"
Diese Plattform hilft besonders gefährdeten Menschen und ihren Betreuerinnen und Betreuern, an selbstgenähte Masken zu kommen. Auch soziale Einrichtungen können sich dort melden.
Wer sucht oder helfen möchte, füllt ein Formular aus - "Masken für Alle" vernetzt die Menschen dann passend und unterstützt Näherinnen und Näher bei Bedarf finanziell, damit sie die Materialien bezahlen können. Wer nicht gut nähen kann, kann also auch mit einer Spende helfen.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Einkaufswagen und -körbe im Supermarkt können weiterhin benutzt werden. Viele Märkte haben eine verstärkte Reinigung, auch der Einkaufskörbe und Griffe der Einkaufswagen, begonnen.

Seit dem 27.04.2020 besteht die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske beim Einkauf zu tragen.

Achten Sie im öffentlichen Raum auf die Kontaktregeln und den Mindestanstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen. Waschen Sie sich die Hände, wenn Sie wieder nach Hause kommen.

Wer sich selber krank fühlt und unsicher ist, was mit ihm los ist, sollte zunächst mit seinem Hausarzt telefonieren. Der Hausarzt ist der erste Ansprechpartner, nicht die Krankenhäuser oder die Gesundheitsämter. Alle Hausärzte sind von der Kassenärztliche Bundesvereinigung darüber informiert worden, was sie zu tun haben.

Menschen mit Symptomen, die auf eine Viruserkrankung hindeuten, sollten nicht spontan ohne vorherige telefonische Ankündigung zum Arzt fahren, um die Ausbreitung von Infektionen zu vermeiden.

Nicht alle, die Erkältungssymptome und Fieber haben, haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Meist wird nur ein grippaler Infekt dahinterstecken. Um Sicherheit zu erlangen, ob sich jemand angesteckt hat, muss ein Test gemacht werden. Dazu ist ein Rachenabstrich notwendig, der im Test-Zentrum vorgenommen wird. Niemand darf von sich aus dieses Zentrum aufsuchen!

Das zentrale Corona-Test-Zentrum in Grevenbroich hat den Betrieb aufgenommen. Rund 15 Ärzte aus Grevenbroich, Rommerskirchen und Jüchen sind rotierend an fünf Tagen für je zwei Stunden im Einsatz und nehmen Abstriche.

Wer sich auf das Coronavirus testen lassen möchte, kann dies nur nach telefonischer Terminabsprache beim Kreisgesundheitsamt tun. Die dafür zuständige Hotline des Gesundheitsamtes ist Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 18.00 Uhr und Samstag und Sonntag zwischen 9.00 und 18.00 Uhr unter 02181 / 601 - 7777 zu erreichen. Dort werden alle notwendigen Informationen aufgenommen. Nach einer Prüfung des Falles durch Ärzte des Gesundheitsamtes werden begründete Verdachtsfälle für eine Terminvereinbarung zurückgerufen. Eine direkte Terminvereinbarung ist vom Call-Center nicht leistbar. Es ist eine vorherige Prüfung durch die Ärzte notwendig.

Bitte nutzen Sie diese Hotline ausschließlich für wichtige gesundheitliche Fragen zum Thema Corona und blockieren Sie mit solchen Fragen auch nicht den Notruf!

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für unangemeldet erscheinende Personen ein Betretungsverbot gilt!

Wer nicht in Grevenbroich, Jüchen oder Rommerskirchen wohnt oder arbeitet, kann sich an die Rufnummer 116117 wenden.

Mit zunehmender Ausbreitung des Virus kann es dazu kommen, dass jemand aus dem Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis oder am Arbeitsplatz mit dem Coronavirus infiziert wurde. In diesem Fall sollten Betroffene das Gesundheitsamt ihres Wohn- beziehungsweise ihres ständigen Aufenthaltsortes anrufen, da die Verfolgung von Kontaktpersonen für die Bekämpfung der Ausbreitung des Virus von großer Bedeutung ist. Das zuständige Gesundheitsamt wird den Betroffenen, wenn er keine weiteren Krankheitszeichen aufweist, zunächst unter eine 14-tägige häusliche Quarantäne stellen. Häusliche Quarantäne heißt: Der Betroffene darf seine häusliche Umgebung nicht verlassen, was durch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes regelmäßig kontrolliert wird. Sollte der Betroffene in dieser Zeit Krankheitssymptome verspüren, muss er sich zunächst telefonisch an seinen Hausarzt sowie an das Gesundheitsamt wenden.

Die häusliche Quarantäne wird zunächst unmittelbar vom Kreisgesundheitsamt ausgesprochen und vorab mündlich angeordnet. Die eigentliche schriftliche Ordnungsverfügung wird in einem nächsten Schritt vom Ordnungsamt der Stadt Grevenbroich verfügt und der betroffenen Person zeitnah zugestellt.

Häusliche Quarantäne bedeutet die Trennung des Betroffenen von anderen Menschen, um die Ausbreitung der Infektion zu vermeiden. Die Versorgung mit Lebensmitteln und sonstigen lebensnotwendigen Gütern kann in diesem Fall zum Beispiel durch Lieferservice oder Nachbarn sichergestellt werden.

Bis zum Ende der Absonderung müssen die Betroffenen:

  • zweimal täglich Ihre Körpertemperatur messen;
  • täglich ein Tagebuch zu Symptomen, Körpertemperatur, allgemeinen Aktivitäten und Kontakten zu weiteren Personen führen - für die zurückliegenden Tage bitte soweit Sie sich erinnern.

Zudem sind folgende Hygieneregeln zu beachten:

  • Kontakte zu anderen Personen sind soweit wie irgend möglich zu minimieren.
  • In dem betroffenen Haushalt sollen sich die Mitglieder nach Möglichkeit zeitlich und räumlich getrennt von den anderen Haushaltsmitgliedern aufhalten. Eine zeitliche Trennung kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass sich die Haushaltsmitglieder in unterschiedlichen Räumen getrennt voneinander aufhalten.
  • Stellen Sie nach Möglichkeit eine Einzelunterbringung in einem gut belüftbaren Einzelzimmer sicher.
  • Stellen Sie sicher, dass Räume, die von mehreren Personen genutzt werden (z. B. Küche, Bad) regelmäßig gut gelüftet werden.
  • Mit dem Virus infizierte Menschen sollten beim Husten und Niesen unbedingt Abstand zu anderen einhalten - von anderen wegdrehen und die Armbeuge vor Mund und Nase halten oder ein Papiertaschentuch benutzen und dieses danach sofort entsorgen.
  • Regelmäßiges gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife ist sinnvoll. Das Berühren von Augen, Nase und Mund sollte unterbleiben.

Das Kreisgesundheitsamt stellt Informationen für Menschen in Corona-Quarantäne (PDF, 740 KB) zur Verfügung.

Darüber hinaus können Informationen des Robert-Koch-Instituts hier abgerufen werden:

Jeglicher direkte Kontakt mit Nicht-Infizierten sollte unterbleiben. Also Lieferungen nicht persönlich annehmen, sondern vor die Tür stellen lassen. Den Müll entweder zu Zeiten runterbringen, wo man niemandem sonst begegnet, oder auch nur vor die Tür stellen. Wer einen eigenen Garten sein eigen nennt, darf natürlich auch an die frische Luft gehen, wenn Begegnungen mit anderen ausgeschlossen sind. Gleiches gilt für den Balkon.

Wenn möglich, soll die Versorgung durch Angehörigen, Freunde oder Nachbarn erfolgen.

Das Kreisgesundheitsamt hält zu allen Betroffenen täglich telefonischen Kontakt und erfragt den gesundheitlichen Zustand und möglichen Unterstützungsbedarf.
Wenn nötig, nimmt das Kreissozialamt Einkaufswünsche entgegen und organisiert konkrete Einkaufshilfen.

Nachfolgend finden Sie eine Auflistung über das ehrenamtliche Engagement "rund um Corona" in der Stadt Grevenbroich:

Der Rhein-Kreis Neuss bietet für alle, die in Zeiten von Corona für andere im Kreisgebiet aktiv werden möchten, ein Online-Portal, über das sie sich melden und einbringen können. Dazu wurde ein Meldeformular erstellt, in das Interessierte Angaben zu einer möglichen Tätigkeit und zu besonderen Kenntnissen oder Fähigkeiten machen können. Diese Informationen werden dann an die Wohlfahrtsverbände weitergegeben, sobald ein passender Bedarf vorliegt. Beispiele sind Einkaufhilfen oder Unterstützung in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen.

Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel und sogar Toilettenpapier werden zu völlig überzogenen Preisen im Internet angeboten. Die Unerfahrenheit und Ansteckungsangst von Verbraucherinnen und Verbrauchern werden zum Teil bewusst ausgenutzt.

Hilfestellung gibt die Verbraucherzentrale NRW, die auch eine Hotline für Verbraucherfragen zur Corona-Pandemie unter der Rufnummer 0211 / 3399 5845 (montags bis freitags von 9.00 bis 15.00 Uhr).

Die Auswirkungen des Coronavirus verunsichern auch viele Kinder. Eltern und andere Bezugspersonen stehen vor der Herausforderung, mit Kindern über diese möglicherweise belastende Situation zu sprechen oder häusliche Quarantänen zu organisieren.

Tipps dazu bieten diese Informationsseite der Bundesregierung und diese Handreichung des Bundesgesundheitsministeriums.

Dieses Video der Stadt Wien richtet sich speziell an Kinder – schauen Sie es sich gemeinsam mit Ihren Kindern an und beantworten Sie geduldig alle ihre Fragen zum Thema.

Weitere für Kinder aufbereitete Informationen finden Sie u.a.

Kitas und Schulen sind geschlossen, die Spielplätze sind abgesperrt, kein Sport im Verein - die aktuelle Situation kann für Familien sehr belastend sein. Alltagsroutinen entfallen und gefühlte oder erlebte Überforderungen können schnell zu Problemen und Konflikten führen.

Diese Telefonnummern bieten Hilfe:

Nummer gegen Kummer
Die "Nummer gegen Kummer" bietet Telefonberatung für Kinder, Jugendliche und Eltern.

Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der Rufnummer 116 111 zu erreichen - von Montag bis Samstag von 14 bis 20 Uhr und zusätzlich Montag, Mittwoch, Donnerstag von 10 bis 12 Uhr.

Das Elterntelefon richtet sich an Mütter und Väter, die sich unkompliziert und anonym konkrete Ratschläge holen möchten. In ganz Deutschland sind Beraterinnen und Berater unter der kostenlosen Rufnummer 0800 111 0550 montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr und zusätzlich dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr erreichbar.

Das Kindertelefon der Stadt Grevenbroich erreichen Sie unter 02181 / 77 07

Den Familienservice-Notdienst der Stadt Grevenbroich erreichen Sie unter 02181 / 608 - 777

Pflegetelefon
Das Pflegetelefon richtet sich an pflegende Angehörige. Es ist von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 18 Uhr unter der Rufnummer 030 20 179 131 und zu erreichen.

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"
Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 beraten und informieren die Mitarbeiterinnen des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" in 18 Sprachen zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen.

Das Frauenhaus in Neuss erreichen Sie unter der Rufnummer 02131 / 150 225

Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch"
Unter der Nummer 0800 22 55 530 ist das Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch" montags, mittwochs und freitags von 9 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 20 Uhr bundesweit, kostenfrei und anonym erreichbar. Unter www.save-me-online.de ist das Online-Beratungsangebot für Jugendliche des Hilfetelefons erreichbar.

Hilfetelfon "Schwangere in Not"
Das kostenlose, barrierefreie und 24 Stunden unter der Nummer 0800 40 40 020 erreichbare Hilfetelefon "Schwangere in Not" ist eine erste Anlaufstelle für Frauen, die über qualifizierte Beraterinnen Hilfe in den örtlichen Schwangerschaftsberatungsstellen finden. Es bietet auch eine fremdsprachige Beratung an.

Kontaktverbot

Dieses Kontaktverbot besteht seit dem 23.03.2020.

Seit dem 11.05.2020 gelten folgende Regeln:

Mehrere Personen dürfen im öffentlichen Raum nur zusammentreffen, wenn es sich um 

  1. Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner,
    unabhängig davon, ob die Genannten in häuslicher Gemeinschaft leben,
  2. Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften,
  3. die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen,
  4. zwingend notwendige Zusammenkünfte aus betreuungsrelevanten Gründen, handelt.

Andere Ansammlungen und Zusammenkünfte von Personen im öffentlichen Raum sind bis auf weiteres unzulässig!

Ausgenommen sind:

  1. unvermeidliche Ansammlungen bei der bestimmungsgemäßen Verwendung zulässiger Einrichtungen. Das gilt insbesondere bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs sowie seiner Einrichtungen,
  2. die Teilnahme an nach der CoronaSchVO zulässigen Veranstaltungen und Versammlungen,
  3. zulässige sportliche Betätigungen nach § 9 CoronaSchVO
  4. zwingende berufliche Zusammenkünfte.

Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in bestimmten Bereichen.

Die Spielplätze sind seit dem 07.05.2020 wieder geöffnet. Das gilt auch für Skateranlagen.

Bolzplätze bleiben vorerst geschlossen.

Begleitpersonen haben untereinander einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu gewährleisten, soweit sie nicht zu den in § 12 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 - 3 CoronaSchVO genannten Gruppen (Familien, häusliche Gemeinschaft usw.) gehören.

Das Wildfreigehege im Bend - welches in der Maßgabe durch die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. geführt wird -  kann seit 11.05.2020 wieder besucht werden.

Aktuell wurden die umlaufenden Waldwege am Gehege wieder geöffnet. Der innere Bereich, einschließlich des Spielplatzes und des Streichelgeheges bleiben bis auf weiteres aus Verkehrssicherungs- und Umbaugründen geschlossen.

Die üblichen Regeln wie Abstand halten und Hygiene wahren sind zu beachten.

Kinder, deren Eltern getrennt leben, dürfen auch weiterhin im Wechsel bei beiden Elternteilen leben. Die Eltern sind dabei jedoch in der Pflicht, dies verantwortlich und sehr sensibel zu handhaben.

Es wird empfohlen, die Anzahl der Wechsel zu minimieren und Umgangskontakte in größeren Abständen zu planen. Denn durch die Wechsel zwischen den beiden Haushalten ist die Gefahr der Ansteckung größer.

Ja, die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) bleibt zulässig.

Seit dem 27.04.2020 ist eine Mund-Nase-Bedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske im Öffentlichen Personenverkehr - darunter fallen auch Schulbusse und Haltestellen - Pflicht.

Halten Sie in öffentlichen Verkehrsmitteln den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Menschen ein. Achten Sie auch auf das Einhalten der Husten- und Niesregeln und eine gute Händehygiene nach Erreichen des Ziels, um sich vor einer Übertragung des Coronavirus zu schützen.

Von Besuchen bei älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen wird derzeit abgeraten, da diese Personen ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus aufweisen.

Aus eigener Rücksichtnahme sollte der Kontakt mit der älteren Generation auf Telefonate beschränkt sein.

Auch die Kinderbetreuung etwa bei Schul- und Kitaschließung sollte nicht durch die Großeltern übernommen werden.

 

Das Land NRW hat die seit dem 20.03.2020 bestehenden generellen Besuchsverbote in Pflegeheimen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe zum 10. Mai aufgehoben.
Besuche von Familienangehörigen und Freunden sind seitdem grundsätzlich wieder möglich, wenn wichtige Schutzmaßnahmen eingehalten werden.

Die Auflagen sind unter anderem:

  • Besuche bevorzugt in separaten Arealen oder Raumeinheiten im Außenbereich (z.B. umgebaute Terrassen, Zelte o. Ä.)
  • unter Schutzmaßnahmen sind in Ausnahmefällen ggf. auch Besuche innerhalb der Einrichtungen (in separaten Räumen) oder bei bettlägerigen Personen im Bewohnerzimmer möglich
  • möglich sind Besuche von bis zu zwei Personen
  • die Dauer der Besuche ist je Bewohner auf höchstens zwei Stunden pro Besuch und Tag begrenzt
  • alle Besucher werden registriert (Name der Besucherin / des Besuchers, Datum des Besuchs, besuchte Heimbewohnerin / besuchter Heimbewohner)
  • zur strikten Vermeidung von Besuchen durch infizierte Personen / Kontaktpersonen und Personen mit Erkältungssymptomen, werden alle Besucher einem Kurzscreening unterzogen

Die Pflegeheime und Einrichtungen der Eingliederungshilfe informieren über Art und Zeitpunkt der konkreten Umsetzung.

Seit dem 20.05.2020 sind Besuche in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen grundsätzlich wieder erlaubt.

Das Elisabethkrankenhaus in Grevenbroich hat dafür strenge Regeln gesetzt:

  • Pro Patient und Tag ist nur ein Besucher erlaubt.
  • Die Besuchszeit beträgt maximal eine Stunde.
  • Der Besuch kann nur zwischen 13.00 und 18.00 Uhr erfolgen.
  • Der Mund-Nasen-Schutz ist beim Besuch Pflicht.
  • Bei jedem Besuch muss ein Fragebogen mit persönlichen Daten und Gesundheitsangaben wahrheitsgemäß ausgefüllt werden. Den entsprechenden Fragebogen können Sie unter www.rkn-kliniken.de (PDF) herunterladen, zu Hause ausfüllen und mitbringen. Sofern das nicht möglich ist, wird der Fragebogen vor Ort im Krankenhaus ausgefüllt.
  • Bitte beachten Sie auch im Krankenhaus die Abstands- und Hygieneregeln.

Das Krankenhaus bittet darum, wenn eben möglich, weiterhin auf den Krankenbesuch zu verzichten - zum Schutz aller Beteiligten.

Weitere Informationen unter www.rkn-kliniken.de.

Grundsätzlich dürfen Privatpersonen wieder helfen, jedoch nur mit Einschränkungen.

Uneingeschränkt dürfen professionelle Umzugsfirmen beziehungsweise alle im Haushalt lebenden Personen helfen.

Seit dem 11. Mai gelten die neuen Kontaktbeschränkungen. Demnach können Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner unabhängig davon, ob die Genannten in häuslicher Gemeinschaft leben sowie Personen aus maximal einem weiteren Haushalt beim Umzug helfen.

Das Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist untersagt. Das Picknicken im öffentlichen Raum ist seit dem 20.05.2020 wieder erlaubt.

Seit dem 07.05.2020 ist der Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport wieder erlaubt - sofern der Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet.

  • Abstand von 1,5 Metern
  • Einhaltung strikter Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen
  • Keine Nutzung von Dusch-, Wasch-, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen.
  • Keine Zuschauer
  • Bei Kindern unter 12 Jahren ist das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig

Der Reitsport ist auch in geschlossenen Reitsportanlagen und Hallen zulässig.

Zudem darf seit dem 07.05.20202 auch wieder Reitunterricht angeboten und wahrgenommen werden. Die zuvor gesperrten privaten und öffentlichen Sportstätten sind dafür wieder freigegeben. Die Erlaubnis gilt gleichermaßen für Einzel- und Gruppenunterricht. Maßgeblich ist, dass der Unterricht vollständig kontaktfrei und durchgehend unter Wahrung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern erfolgt.

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V. hat im Leitfaden zur Wiederaufnahme des Reitunterricht Vorschläge zu organisatorischen Aspekten gemacht.

Ja, die Angelfischerei als individuelle Freizeitbeschäftigung ist unter Beachtung aller Vorgaben zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie grundsätzlich weiter möglich, wenn ein gültiger Fischereischein vorliegt. Hierbei ist jedoch zwingend das Kontaktverbot zu beachten. Dies gilt auch für Zusammenkünfte außerhalb der Freizeitbeschäftigung in Angelvereinen und Vereinsheimen. In der Öffentlichkeit ist ein Mindestabstand zu anderen Personen von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Unter Einhaltung der oben genannten Rahmenbedingungen dürfen kommerziellen Angelanlagen ebenfalls geöffnet haben.

Zur Umsetzung ist die Stadt Grevenbroich gehalten, die Bestimmungen energisch, konsequent und, wo nötig, auch mit Zwangsmitteln durchzusetzen. Dabei wird das städtische Ordnungsamt von der Polizei unterstützt.

Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes NRW ist im Wortlaut hier (PDF) hinterlegt.

Der aktuell geltende Bußgeldkatalog ist hier (PDF) zu finden.

Stand: 20.05.2020

Verwaltung und Einrichtungen

Die Stadtverwaltung Grevenbroich ist seit dem 04.05.2020 zu folgenden Zeiten wieder für Publikumsverkehr geöffnet:

  • Montag: 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr
  • Dienstag: 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
  • Mittwoch: 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
  • Donnerstag: 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Es wird darum gebeten, die Verwaltung weiterhin möglichst nur nach vorheriger Terminvereinbarung aufzusuchen.

Der Zugang zum Haupthaus ist weiterhin nur über den Eingang Am Markt 2 möglich.

Termine außerhalb der genannten Zeiten sind nach telefonischer Vereinbarung mit der jeweiligen Dienststelle möglich.

Das Bürgerbüro öffnet wie folgt. Eine Terminvereinbarung unter der zentralen Rufnummer 02181 / 608 - 572 ist zwingend erforderlich:

  • Montag 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr
  • Dienstag 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr
  • Mittwoch 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr
  • Donnerstag 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr
  • Freitag 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr
  • Samstag 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr (jeden 1. und 3. Samstag im Monat)

Die Kulturverwaltung (in der Villa Erckens) und die Geschäftsstelle der Volkshochschule (im Waagehaus auf der Stadtparkinsel) sind nach vorheriger Terminvereinbarung für Publikum geöffnet.

Das Stadtarchiv ist wieder geöffnet. Termine sind aber nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter der Rufnummer 02181 / 608 - 640 oder per E-Mail an stadtarchiv(at)grevenbroich.de möglich.

Im Rahmen des Publikumsverkehrs wird eine Maskenpflicht gelten, wenn ein Abstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann und keine besondere Schutzvorrichtung (z. B. Spuckschutz Plexiglasscheibe) vorhanden ist. Besucher sollen bevorzugt eigene Masken mitbringen, sofern sie keine dabeihaben, erhalten sie eine Einmalmaske.

Die Stadtbetriebe Grevenbroich AöR in Noithausen ist für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen telefonisch oder per Mail zur Verfügung. Zwingend notwendige Termine werden nur nach vorheriger telefonischer Absprache durchgeführt.

Die im öffentlichen Raum stattfindenden Dienstleistungen der Stadtbetriebe wie Müllentsorgung, Stadtreinigung, Grünpflege, Behebung Straßenschäden etc. werden weiter durchgeführt.

Das Bürgerbüro ist seit dem 04.05.2020 wieder wie folgt geöffnet. Eine Terminvereinbarung unter der zentralen Rufnummer 02181 / 608 - 572 ist zwingend erforderlich:

  • Montag 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr
  • Dienstag 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr
  • Mittwoch 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr
  • Donnerstag 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr
  • Freitag 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr
  • Samstag 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr (jeden 1. und 3. Samstag im Monat)

Im Rahmen des Publikumsverkehrs wird eine Maskenpflicht gelten, wenn ein Abstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann und keine besondere Schutzvorrichtung (z. B. Spuckschutz Plexiglasscheibe) vorhanden ist. Besucher sollen bevorzugt eigene Masken mitbringen, sofern sie keine dabeihaben, erhalten sie eine Einmalmaske.

Die Stadtbücherei Grevenbroich ist seit 05.05.2020 wieder eingeschränkt geöffnet:

Die vorübergehenden Öffnungszeiten sind für Dienstag und Donnerstag 10.00 - 13.00 Uhr, für Mittwoch 15.00 - 18.00 Uhr vorgesehen.

Da sich nach der Flächenregel nur zehn Besucher gleichzeitig in der Bücherei aufhalten dürfen, werden Ausleihe und Rückgabe in der ersten Zeit getrennt abgewickelt und zur Kontrolle Einkaufskörbe ausgegeben.

Für die Rückgabe der Medien wird die Tür im Tiefparterrenbereich geöffnet, die sonst als barrierefreier Zugang genutzt wird. Dort werden die Medien zur Rückgabe einfach nur abgelegt und auch erst drei Tage später verbucht. Eventuelle Anhaftungen von Viren sollen so ausgeschlossen werden.

Die im Augenblick entliehenen Medien haben eine verlängerte Rückgabefrist bis zum 2. Juni.

Leserinnen und Leser, die sich gerne mit neuer Lektüre versorgen wollen, können die Bücherei wie gewohnt über den Haupteingang betreten. Da es jedoch eine Aufenthaltsbeschränkung gibt, sind alle Kunden aufgefordert, die Bücherei möglichst alleine zu besuchen.
Ein ausgedehnter Aufenthalt ist in der Bücherei zur Zeit nicht vorgesehen und sollte eine Viertelstunde nicht übersteigen.

Nutzerinnen und Nutzer, die nicht während des laufenden Betriebes in die Bücherei kommen möchten, aber trotzdem neuen Lesestoff brauchen, haben die Möglichkeit jeden Tag bis 9 Uhr per E-Mail stadtbuecherei(at)grevenbroich.de oder Telefon 02181 / 608 - 644 eine Bestellung von max. 5 Medien aufzugeben. Die Verfügbarkeit der Medien kann vorher im Bibliothekskatalog (Zugang über die Homepage der Stadtbücherei - www.stadtbuecherei-grevenbroich.de) überprüft werden. Nach Zusammenstellung der Medien wird ein Termin zur Abholung am selben Tag vereinbart.

Und natürlich ist auch weiterhin die Nutzung der Onleihe möglich. Unter www.onleihe-niederrhein.de können Leserinnen und Leser der Grevenbroicher Stadtbücherei rund um die Uhr E-Medien entleihen und nutzen. Hierfür ist nur ein gültiger Benutzerausweis erforderlich.

Beim Besuch der Stadtbücherei gelten die allgemein bekannten Hygiene- und Abstandsregeln. Der Leseausweis sollte vorgelegt werden, damit die Registrierung der Besucherinnen und Besucher erleichtert wird. Das Tragen einer Alltagsmaske ist ebenfalls vorgeschrieben. Am Eingang steht Desinfektionsmittel zur Verfügung.

Seit dem 13.05.2020 ist das Museum der Niederrheinischen Seele, Villa Erckens zu folgenden, vorübergehenden Zeiten wieder geöffnet:

  • Mittwoch, Samstag und Sonntag von 13.00 - 17.00 Uhr
  • Donnerstag von 15.00 - 21.00 Uhr

Das Museum hat umfassende Schutz- und Hygienemaßnahmen entwickelt, um den Besuch so angenehm und sicher wie möglich zu gestalten.

Der Eintrittspreis wird vorübergehend auf 1,50 Euro ermäßigt.

Die Kulturverwaltung (in der Villa Erckens) ist nach vorheriger Terminvereinbarung für Publikum geöffnet.

Seit dem 11.05.2020 startet die Volkshochschule Grevenbroich/Jüchen ihren Präsenzkursbetrieb stufenweise wieder:

Schulabschluss und Sprachen
Am Standort Wilhelm-von-Humboldt-Gesamtschule an der Parkstraße werden Ihre Kurse wieder zu den für Sie gewohnten Zeiten stattfinden. Die ausgesetzten Kurstage werden bis zum Beginn der Sommerferien weitestgehend nachgeholt.
Bitte beachten Sie zu Ihrem eigenen Schutz die aktuellen Hygienevorschriften sowie die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 m. Ein Tragen des Mund-Nase-Schutzes wird empfohlen, ist aber nicht zwingend erforderlich. Die Tischordnung in den Kursräumen, die morgens wieder für den Schulbetrieb benötigt wird, darf nicht verändert werden. Der Zugang zum Gebäude erfolgt wie gewohnt ausschließlich über den Eingang des Altbaus (grüne Tür) am Parkplatz Ostwall.

Gesundheit
Die Angebote aus dem Bereich Gesundheitsbildung werden nach dem 30. Mai 2020 wieder unter Beachtung von Hygienekonzepten stattfinden können.
Weitere Informationen folgen.

Kulturelle und berufliche Bildung (EDV-Kurse)
Diese Kursangebote werden wieder ab dem 18. Mai 2020 an den Start gehen.
Weitere Informationen folgen.

VHS- und JUKS-Kurse, die vor dem 16. März begonnen haben, wurden ausgesetzt. Rückerstattungen von Kursgebühren erfolgen nach Maßgabe der bis zum Semesterende im Juni tatsächlich geleisteten Kurstage.

Die Geschäftsstelle der Volkshochschule (im Waagehaus auf der Stadtparkinsel) ist nach vorheriger Terminvereinbarung für Publikum geöffnet.

Die Freiluftsportanlagen dürfen seit dem 07.05.2020 wieder für kontaktfreie Sportarten unter Beachtung der allgemeinen Hygieneregeln und der Abstandsvorgaben genutzt werden. Die Nutzung von Umkleiden, Duschen und Versammlungsräumen bleibt weiterhin untersagt.
Besonders zu beachten und wichtig ist, dass durch die Vereine zu dokumentieren ist, welche Personen sich wann auf den Sportanlagen aufhalten und welche Kontakte zustande gekommen sind.
Fußball (Kontaktsportart) darf zunächst nicht ausgeführt werden.

Die Turn- und Sporthallen dürfen seit dem 11.05.2020 wieder für kontaktfreie Sportarten genutzt werden. Es sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) sicherzustellen. Hierzu haben die Vereine schlüssige Nutzungskonzepte vorzulegen. Die Hallen werden nach entsprechender Prüfung durch die Stabstelle Sport freigegeben.
Die Nutzung von Dusch- und Waschräumen (ausgenommen Toiletten), Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der Sportanlage durch Zuschauer sind bis auf weiteres untersagt; bei Kindern bis 14 Jahren ist das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.

Die Lehrschwimmbecken in Frimmersdorf und Wevelinghoven sowie das Schlossbad in Grevenbroich bleiben bis 31.05.2020 geschlossen.

Versorgung

Die Webseite www.mobil.nrw ist die zentrale Informationsplattform zum Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen. Sie enthält die jeweils aktuellen Informationen und verweist und verlinkt auf weitergehende Informationen der Verkehrsunternehmen und Verbünden.

Zusätzliche wurde eine Telefonhotline „Schlaue Nummer“: 01806 - 50 40 30 (Festnetz 20 ct/Anruf, Mobilfunk max. 60 ct/Anruf). Hier können sich Fahrgäste telefonisch über
den Fahrplan und Tarife informieren.

Seit Ende April steht das Schadstoffmobil des Rhein-Kreises Neuss wieder zu den angekündigten Terminen an den üblichen Standorten bereit.

Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, untereinander den bekannten Hygieneabstand von anderthalb bis zwei Metern einzuhalten, wenn mehrere Personen gleichzeitig ihre Schadstoffe abgeben möchten.
Bitte beachten Sie die eingerichteten Wege- und Abstandsmarkierungen und treten Sie nur einzeln an den Anliefertisch heran.

Die Entsorgung der Abfälle im Rahmen der kommunalen Abfallentsorgungseinrichtung ist sichergestellt. Es gibt zurzeit keine tragfähigen Erkenntnisse auf ein Übertragungsrisiko im Rahmen der Abfalleinsammlung/Abfallentsorgung bezogen auf das Corona-Virus.
Üblicher Haushaltsabfall - auch aus Quarantänehaushalten - ist damit auf der Grundlage der Abfallverzeichnis-Verordnung des Bundes (AVV) als gemischter Siedlungsabfall mit der Abfallschlüssel-Nummer 20 03 01 einzustufen und kann daher wie bisher über das Restmüllgefäß entsorgt werden.

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus schwer zu erkranken. Deshalb sollten ältere Menschen jeglichen Kontakt mit anderen Menschen auf ein Mindestmaß reduzieren. Sie sollten auch nicht mehr selbst einkaufen gehen. Ideal wäre, wenn die Familie, Nachbarn oder Freunde hier einspringen können. Solidarität ist angesichts der derzeitigen Lage besonders gefragt.

Es gibt auch diverse Lieferdienste, die hier in Anspruch genommen werden können.

Nehmen Sie die Lebensmittel und Versorgungsgüter nicht persönlich an, sondern lassen sie sich diese vor Ihre Wohnungstür legen. Das gilt analog auch für die Bezahlung.

Nachfolgend finden Sie eine Auflistung über das ehrenamtliche Engagement "rund um Corona" in der Stadt Grevenbroich:

Ja, alle bereits ausgesprochenen Anerkennungen werden hiermit auf hauswirtschaftliche Unterstützungsleistungen und individuelle Hilfen im Alltag außerhalb der Wohnung der Nutzer erweitert. Hierunter fallen Leistungen, die „bis zur Haustür“ erbracht werden - ohne zwingenden direkten persönlichen Kontakt bzw. unter Wahrung eines Abstands von mindestens 1 bis 2 Metern.

Diese Erweiterung gilt zunächst bis zum 30.6.2020, sofern Ihre bisherige Anerkennung diese Leistungen nicht bereits umfasst. Alle Anerkennungen bleiben also weiterhin bestehen.

Zu den Leistungen „bis zur Haustür“ zählen insbesondere Einkäufe/Besorgungen von Waren des täglichen Bedarfs, Erledigung von Wäsche bzw. Holen und Bringen gereinigter Wäsche von bzw. zur Reinigung, Anlieferung von Speisen, Übernahme von Botengängen (Apotheke, Post etc.), Organisation und Erledigung von Behördengängen/-angelegenheiten, Organisation erforderlicher Arztbesuche, Telefonische Kontaktaufnahme, Gespräche und Beratung.

Veranstaltungen

Es wurden alle städtischen Veranstaltungen und darüber hinaus alle weiteren öffentlichen Veranstaltungen unabhängig von der Teilnehmerzahl bis auf weiteres, mindestens bis zum 30.06.2020 abgesagt.

Großveranstaltungen wie Schützenfeste, Volksfeste, Jahrmärkte sowie Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Sportfeste, Musikfeste und Festivals und ähnliche Festveranstaltungen hat das Land NRW bis vorerst 31.08.2020 untersagt.

Dies betrifft u.a. folgende konkrete Veranstaltungen:

  • Schützenfeste in Münchrath, Neukirchen, Noithausen, Kapellen, Hülchrath, Südstadt, Hemmerden, Barrenstein, Gindorf, Orken, Langwaden, Neuenhausen und Wevelinghoven
  • Mai-Markt in Wevelinghoven
  • City-Frühling Stadtmitte
  • Jubiläum der Landesgartenschau (wird auf das nächste Jahr verlegt)
  • Feierabendmärkte

Zudem haben private Veranstalter die folgenden Veranstaltungen abgesagt:

  • Streetfood Festival
  • Grevenbroicher Musical Nacht
  • Mallorca Oben ohne Party
  • Playa Grevenbroich
  • Rabaue Open Air.

Private Veranstaltungen wie Tauf-, Hochzeits-, Geburtstagsfeiern dürfen nicht als geschlossene Gesellschaft in Lokalitäten stattfinden.

Standesamtliche Trauungen einschließlich der Zusammenkunft unmittelbar vor dem Ort der Trauung sind auch mit Gästen zulässig, wenn die Gewährleistung eines Mindestabstands
von 1,5 Metern zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 CoronaSchVO genannten Gruppen (Familien, zwei häusliche Gemeinschaften usw.) gehören, eingehalten und insbesondere ein direkter Kontakt (Händeschütteln, Umarmen etc.) vermieden wird. Unter Beachtung dieser Regelung umfasst die Zulässigkeit sowohl die Trauzeremonie als auch das Zusammentreffen unmittelbar vor dem Ort der Trauung.

Da die Villa Krüppel nach Abstandsregel (mindestens 1,50 Meter) und Flächenregel (10 Quadratmeter pro Person) 4 Personen einlassen könnte, können die Trauungen bis auf weiteres im Haus Hartmann durchgeführt werden (10 Personen).

Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen die nicht zu den in § 12 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 - 3 CoronaSchVO genannten Gruppen (Familien, häusliche Gemeinschaft usw.) gehören, eingehalten werden.

Versammlungen zur Religionsausübung finden seit 01.05.2020 unter den von den Kirchen und Religionsgemeinschaften aufgestellten Beschränkungen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder statt, die vorsehen, dass geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zu den in § 12 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 - 3 CoronaSchVO genannten Gruppen (Familien, häusliche Gemeinschaft usw.) gehören, sicherzustellen sind.

Fragen zu den Erstkommunionfeiern sind an das jeweilige Pfarramt zu stellen.

 

Schließungen und Einstellungen

Zu schließen bzw. einzustellen sind:

  • Bars (auch Shisha-Bars), Clubs, Diskotheken
  • Theater, Opern- und Konzerthäuser, Kinos (Ausnahme Autokinos) und ähnliche Einrichtungen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen
    Das Land NRW plant ab 30.05.2020 die Öffnung von Theatern, Opern, Konzerthäusern und Kinos wieder zu erlauben - sofern auch hier der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Besuchern sichergestellt wird. Zudem ist der Zutritt durch verstärkten Ordnereinsatz so zu steuern, dass Menschenansammlungen im Warte- und Pausenbereich verhindert werden.
  • Messen
    Das Land NRW plant ab 30.05.2020 Fachmessen und Fachkongresse mit Schutzkonzepten und unter Beschränkung der Besucher- und Teilnehmerzahlen wieder stattfinden zu lassen.
  • Ausstellungen
  • Angebote von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen)
  • Spezialmärkte
  • Sonnenstudios
  • Hallenbäder und „Spaßbäder“, Salzgrotten, Saunen und ähnliche Einrichtungen.
    Der Betrieb von Freibädern ist ab dem 20.05.2020 grundsätzlich wieder erlaubt. Das Schlossbad in Grevenbroich bleibt aber bis zum 31.05.2020 geschlossen.
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen.

Nicht geschlossen sind:

  • Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel, Direktvermarktungen von landwirtschaftlichen Betrieben, Abhol- und Lieferdienste sowie Getränkemärkte,  
  • Apotheken, Sanitätshäuser und Drogerien,
  • Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen,
  • Reinigungen und Waschsalons,
  • Kioske und Zeitungsverkaufsstellen,
  • Buchhandlungen, Tierbedarfsmärkte, Bau- und Gartenbaumärkte einschließlich vergleichbarer Fachmärkte (z.B. Floristen-, Sanitär-, Eisenwaren-, Malereibedarfs-, Bodenbelags- oder Baustoffgeschäfte) sowie Einrichtungshäuser, Babyfachmärkte, Verkaufsstellen des Kraftfahrzeug- und des Fahrradhandels,
  • Wochenmärkte,
  • Einrichtungen des Großhandels
  • Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen,
  • Zoologischen Gärten und Tierparks sowie Botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks.
  • Fitnessstudios und Tanzschulen (seit 11.05.2020)
  • Speisegaststätten (seit 11.05.2020)
  • Freizeitparks (seit 11.05.2020), wie z.B. auch Bobbolandia in Grevenbroich.

Dies gilt auch für Verkaufsstellen mit gemischtem Sortiment, deren Schwerpunkt Waren bilden, die dem regelmäßigen Sortiment einer der o.g. genannten Verkaufsstellen entsprechen.

Alle oben nicht genannten Handelseinrichtungen dürfen betrieben werden, wenn die geöffnete Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW 800 qm nicht übersteigt.
Seit 11.05.2020 ist die 800 qm-Regel aufgehoben. Das heißt: jedes Ladenlokal kann unabhängig von der Verkaufsfläche wieder öffnen - unter Auflagen zu Abstands- und Hygieneregeln. Maßstab für die durchzuführende Zugangskontrolle soll ein Kunde pro 10 qm sein.

Seit dem 11.05.2020 dürfen Gastronomiebetriebe (Innen- und Außengastronomie) wieder öffnen.

Das Land NRW hat strenge Hygiene- und Infektionsschutzstandards festgelegt und diese als Anlage zur Coronaschutz-Verordnung (CoronaSchVO) veröffentlicht:

Weitere Informationen für die Gastronomie gibt es bei der IHK Mittlerer Niederrhein und der DEHOGA Nordrhein.

Seit dem 11.05.2020 dürfen Fitnessstudios wieder öffnen.

Das gilt auch für Massage / Massagestudios.

Das Land NRW hat strenge Hygiene- und Infektionsschutzstandards festgelegt und diese als Anlage zur Coronaschutz-Verordnung (CoronaSchVO) veröffentlicht:

Alle Einrichtungen haben geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen zu treffen.

Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen.

Untersagt ist der Verzehr von jeglichen Lebensmitteln in einem Umkreis von 25 m um die Verkaufsstelle (Lebensmittelgeschäft, Kiosk, Eisdiele, Bäckerei usw.), in der die Lebensmittel erworben wurden. Dadurch sollen Menschenansammlungen vor den Verkaufsstellen vermieden werden.

Die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf durch Restaurants, Gaststätten, Imbisse, Mensen, Cafés und Kantinen zulässig, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden.
Der Verzehr ist in einem Umkreis von 25 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Voraussetzung für eine Belieferung ist die Bestellung. Auf die telekommunikative oder internetbasierte Bestellung des Kunden folgt die Zubereitung der Speisen. Danach werden die Speisen an den Kunden ausgeliefert (z.B der „Pizza-Bote“). Allerdings ist hierbei der Kontakt zum Kunden auf ein Minimum zu begrenzen. Dem Betreiber steht es frei, bargeldlose Zahlungen anzubieten.

Ein Versandhandel wird üblicherweise ohne direkten Kundenkontakt abgewickelt (siehe Auslieferung).

Voraussetzung für eine Auslieferung ist die Bestellung. Auf die telekommunikative oder internetbasierte Bestellung des Kunden folgt die Zusammenstellung oder Fertigung der Waren. Danach werden die Waren an den Kunden ausgeliefert. Dies kann auch über einen Paketservice, Spediteur o.ä. erfolgen. Bei Auslieferung durch den Betreiber selber ist der Kontakt zum Kunden auf ein Minimum zu begrenzen. Dem Betreiber steht es frei, bargeldlose Zahlungen anzubieten.

Voraussetzung für eine Abholung ist die Bestellung. Auf die telekommunikative oder internetbasierte Bestellung des Kunden folgt die Zusammenstellung oder Fertigung der Waren. Danach werden die Waren vom Kunden abgeholt.

Nicht gestattet ist damit, dass der Kunde erst vor Ort eine Auswahl trifft. Die konkrete Ware muss vorbestellt sein. Im Rahmen der Überprüfung kann die Vorlage von Nachweisen der vorherigen Bestellung verlangt werden.

Zusätzlich ist hier erforderlich, dass die Abholung nur gestattet ist, wenn sie unter Beachtung von Schutzmaßnahmen vor Infektionen kontaktfrei erfolgen kann.

Folgenden Geschäften ist bis auf weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet (dies gilt nicht für den 1.Mai 2020):

a) Geschäfte des Einzelhandels für Lebensmittel
b) Wochenmärkte
c) Abhol- und Lieferdienste
d) Apotheken (dürfen an Sonn- und Feiertagen generell öffnen)
e) Geschäfte des Großhandels

Da sich die Anordnung der Sonderöffnungszeiten nicht auf das Ladenöffnungsgesetz stützt, werden die erforderlichen Arbeitszeiten durch eine Allgemeinverfügung der Bezirksregierungen nach dem Arbeitszeitgesetz begleitend genehmigt werden.

Handwerker und Dienstleister können ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin nachgehen, soweit in den folgenden Absätzen nichts anderes bestimmt ist.

Für die Geschäftslokale von Handwerkern und Dienstleistern gelten die einschlägigen Hygiene- und Infektionsschutzregelungen.

Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann sind untersagt.
Davon ausgenommen sind

  • Handwerker und Dienstleister im Gesundheitswesen (einschließlich Physio- und Ergotherapeuten usw. ohne eigene Heilkundeerlaubnis, Hörgeräteakustiker, Optiker, orthopädischen Schuhmacher usw.),
  • medizinisch notwendige Handwerks- und Dienstleistungen,  
  • die gewerbsmäßige Personenbeförderung in Personenkraftwagen,
  • Friseurleistungen (seit 04.05.2020)
  • Fußpflege (seit 04.05.2020)
  • Kosmetikbetriebe, Nagelstudios, Maniküre (seit 11.05.2020)
  • Massage / Massagestudios (seit 11.05.2020)
  • Tätowier- und Piercingstudios (seit 20.05.2020)

Bei anderen Handwerker- und Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann, sowie bei körperbezogenen Dienstleistungen (z.B. Sonnenstudios) ist neben strikter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln auf eine möglichst kontaktarme Erbringung zu achten.

Die Tätigkeiten von Angehörigen der Heilberufe mit Approbation und sonstigen Personen, die zur Ausübung der Heilkunde gemäß § 1 des Heilpraktikergesetzes befugt sind, zählen ebenso wie zur Versorgung erforderliche Tätigkeiten der ambulanten Pflege und der Betreuung im Sinne des Fünften, des Achten, des Neunten und des Elften Buches Sozialgesetzbuch nicht zu den Dienstleistungen im Sinne der vorstehenden Absätze. Das gilt auch für die mobile Frühförderung sowie Therapiemaßnahmen im Rahmen der Frühförderung, die als Einzelmaßnahmen in Kooperationspraxen stattfinden. Diese Tätigkeiten sind weiterhin zulässig. Bei der Durchführung sollen die jeweils aktuell geltenden Empfehlungen und Richtlinien des Robert Koch-Instituts beachtet werden.

Hundefriseure und Hundephysiotherapeuten dürfen unter Beachtung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen, Terminvereinbarungen und Abstandsregelungen Behandlungen an Hunden durchführen. Der Betrieb von Hundeschulen ist als Dienstleistung weiterhin zulässig.

In Musikschulen ist der Unterricht für Gruppen oder Ensembles mit mehr als 6 Teilnehmern untersagt.
In atmungsaktiven Fächern (Gesang, Blasinstrumente) ist nur Einzelunterricht zulässig und eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person vorzusehen (gem. § 7 Abs. 2 CoronaSchVO). In atmungsaktiven Fächern (Gesang, Blasinstrumente) ist ein Abstand von 2 Metern zwischen Personen (beim Singen ein Abstand von 3 Metern zwischen Personen und von 6 Metern in Ausstoßrichtung) sowie eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person vorzusehen.
Auch beim Ensembleunterricht sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen sicherzustellen; hierzu ist der Zutritt zu Schulungsräumen auf maximal 1 Person pro fünf Quadratmeter Raumfläche zu begrenzen.

Fotostudios, die fotografische Dienstleistungen anbieten, sind Dienstleister und ihre Tätigkeit ist weiterhin zulässig. Neben den Vorkehrungen zur Hygiene ist für die Kunden das Abstandsgebot von 1,5 Metern zu wahren, wobei aus Infektionsschutzgesichtspunkten die Ausnahmen auch hier gelten. Familien oder in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen können demzufolge zusammen fotografiert werden. Der Abstand zwischen Fotografin bzw. Fotograf und Kundin bzw. Kunde muss mindestens 1,5 Meter betragen. 

Seit dem 07.05.2020 dürfen Friseursalons wieder öffnen.

Das Land NRW hat strenge Hygiene- und Infektionsschutzstandards festgelegt und diese als Anlage zur Coronaschutz-Verordnung (CoronaSchVO) veröffentlicht:

Seit dem 07.05.2020 dürfen podologische Behandlungen, podologische Fußpflege und Fußpflege wieder durchgeführt werden.

Seit dem 11.05.2020 dürfen Kosmetikbetriebe und Nagelstudios wieder öffnen.

Das Land NRW hat strenge Hygiene- und Infektionsschutzstandards festgelegt und diese als Anlage zur Coronaschutz-Verordnung (CoronaSchVO) veröffentlicht:

Seit dem 20.05.2020 ist der Betrieb von Tätowier- und von Piercingstudios wieder erlaubt.

Das Land NRW hat strenge Hygiene- und Infektionsschutzstandards festgelegt und diese als Anlage zur Coronaschutz-Verordnung (CoronaSchVO) veröffentlicht:

Der Fahrschulbetrieb darf nach § 3 Abs. 2 der Corona-Schutzverordnung wiederaufgenommen werden. Das Land NRW hat eine generelle Ausnahmegenehmigung für die entsprechende Betriebsausübung erteilt, die am 24.04.2020 in Kraft getreten ist.

Bei der Durchführung von theoretischem Fahrunterricht als Präsenzunterricht in der Fahrschule sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den Fahrschülerinnen und Fahrschülern untereinander sowie zu der beziehungsweise dem Unterrichtenden zu treffen. Dabei dürfen sich in den Unterrichtsräumen nicht mehr als eine Person pro zehn Quadratmeter Raumfläche aufhalten. Das Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung, zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch, ist obligatorisch. Waschgelegenheiten für das Händewaschen sind vorzuhalten.
In den Unterrichtsräumen sind Oberflächen, wie zum Beispiel Tische, regelmäßig zu desinfizieren.
Die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler am Unterricht ist mit Datum, Uhrzeit, Vorname, Nachname und Wohnort zu dokumentieren. Über die beziehungsweise den Unterrichtenden sind diese Daten ebenfalls vorzuhalten.

Bei Ausübung des praktischen Fahrunterrichts von Fahrschulen dürfen sich im Fahrzeug nur die Fahrschülerin beziehungsweise der Fahrschüler und die Fahrlehrerin beziehungsweise der Fahrlehrer aufhalten. Während der praktischen Fahrprüfung darf sich zusätzlich die oder der amtlich anerkannte Sachverständige oder die amtlich anerkannte Prüferin oder der amtlich anerkannte Prüfer im Fahrzeug aufhalten. Alle Personen haben aus Gründen des Infektionsschutzes während der gesamten gemeinsamen Anwesenheit im Fahrzeug eine textile Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, die so anzulegen ist, dass das Gesicht oberhalb des Nasenrückens frei bleibt. Eine Verpflichtung zur Bereitstellung von hochwertigeren Schutzmasken aus Gründen des Arbeitsschutzes (etwas für Lehr- und Prüfpersonal mit Covid19 relevanten Risikofaktoren) bleibt unberührt.
Bei der Ausübung des praktischen Fahrunterrichts sind besondere Vorkehrungen zur Hygiene zu treffen. Insbesondere sind nach jeder Fahrstunde auf der Fahrerseite das Lenkrad und sonstige Oberflächen regelmäßig zu betätigender Griffe und Schalter zu desinfizieren. Die Lehrperson hat nach jeder Fahrstunde ein Handreinigung- oder Desinfektion vorzunehmen.
Zur eindeutigen Identifizierung der Personen, die das Fahrzeug gelenkt und den Fahrunterricht erteilt haben, sind zu jeder Fahrstunde die Namen von Fahrschülerin beziehungsweise Fahrschüler, Lehrperson und ggf. Prüfungsperson sowie Datum und Uhrzeit aufzuzeichnen. Auch mögliche Zwischenfahrten sind entsprechend zu dokumentieren und unter vorstehenden Hygienevorkehrungen durchzuführen.

Nach dieser Verordnung erhobene Daten sind nach Ablauf eines Monats zu löschen. Soweit die vorstehend genannten Daten nach Maßgabe anderer Regelungen bereits erhoben werden, können auch diese für Maßnahmen des Infektionsschutzes herangezogen werden.

Der Zugang zu Einkaufszentren, „shopping-malls“ oder „factory outlets“ und vergleichbaren Einrichtungen, ist nur gestattet, wenn sich dort nicht zu schließende Einrichtungen befinden, und nur zu dem Zweck, diese Einrichtungen aufzusuchen.

Für die Allgemeinflächen und die allgemeinen Sanitärräume sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen zu treffen. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen.
In NRW besteht eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Einkaufszentren und Shopping Malls, darunter fallen auch sämtlichen Allgemeinflächen in diesen Zentren.

Der Verzehr von Speisen ist im gesamten Einkaufszentrum usw. untersagt.

 

In Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben sind Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken bis einschließlich 17. Mai 2020 untersagt; danach sind sie für Personen untersagt, die keinen Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland haben. 

Übernachtungsangebote in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen zu touristischen Zwecken sind für Personen untersagt, die keinen Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland haben.
Die Untersagung gilt nicht für die Nutzung von dauerhaft angemieteten oder im Eigentum befindlichen Immobilien und von dauerhaft abgestellten Wohnwagen, Wohnmobilen usw. ausschließlich durch die Nutzungsberechtigten.

Bei der Beherbergung von Gästen, bei ihrer gastronomischen Versorgung sowie beim Betrieb von Gemeinschaftseinrichtungen auf Campingplätzen usw. sind die festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten:

Reisebusreisen sind untersagt.

 

Die berufliche und wirtschaftliche Tätigkeit von Selbstständigen, Betrieben und Unternehmen ist zulässig, soweit sie nicht zu den verbotenen Tätigkeiten (oben aufgeführt) gehören.

Selbstständige, Betriebe und Unternehmen sind neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken im Sinne des Infektionsschutzgesetzes.

Hierzu sind insbesondere Maßnahmen zu treffen, um

  • Kontakte innerhalb der Belegschaft und zu Kunden so weit wie tätigkeitsbezogen möglich zu vermeiden,
  • Hygienemaßnahmen und Reinigungsintervalle unter Beachtung der aktuellen Erfordernisse des Infektionsschutzes zu verstärken und
  • Heimarbeit so weit wie sinnvoll umsetzbar zu ermöglichen. Bei der Planung und Umsetzung der Maßnahmen berücksichtigen sie die Empfehlungen der zuständigen Behörden (insbesondere des Robert Koch-Instituts) und Unfallversicherungsträger.

Ja, es ist weiterhin möglich Blutspendenaktionen durchzuführen. Es müssen allerdings die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen getroffen werden.

Betreuung

Die Landesregierung NRW hat aufgrund des Corona-Virus die vorsorgliche Schließung aller Schulen ab Montag, den 16.03.2020 angeordnet.

Das Schulministerium hat eine schrittweise Wiederaufnahme des Schulbetriebs eingeleitet.

Seit 23.04.2020 ist die Teilnahme am Unterricht und den anderen damit im Zusammenhang stehenden schulischen Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler weiterführender allgemeinbildender Schulen mit bevorstehenden Terminen zum Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 oder des Mittleren Schulabschlusses verpflichtend.

Lediglich die Teilnahme an Lernangeboten in den jeweiligen Prüfungsfächern zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen ist freiwillig, weil die Schülerinnen und Schüler den curricularen Unterricht in der Q2 nahezu vollständig erhalten haben. Das Angebot einer freiwilligen schulischen Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung soll den aktuellen Umständen Rechnung tragen und ist daher eine Option, keine Pflicht.

Ab 11.05.2020 kommen an den Schulformen der Sekundarstufe I (Hauptschule, Realschule, Sekundarschule) neben der Jahrgangsstufe 10 ein bis zwei weitere Jahrgänge rollierend in die Schule.

Ab 11.05.2020 kommen an den Schulformen mit gymnasialer Oberstufe (Gymnasium und Gesamtschule) die Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase 1 in die Schule.
Sollten zu diesem Zeitpunkt darüber hinaus räumliche und personelle Kapazitäten zur Verfügung stehen, ist die Beschulung weiterer Lerngruppen bzw. Jahrgangsstufen möglich.

Ab 26.05.2020, dem Tag nach dem Haupttermin der Abiturprüfungen, kommen an den Schulformen mit gymnasialer Oberstufe Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangstufen im Rahmen der vorhandenen personellen und räumlichen Kapazitäten im annähernd gleichen Umfang bis zum Ende des Schuljahres dazu.

Alle Schulen sollen, auch im Interesse der Eltern, einen transparenten und verbindlichen Plan erarbeiten, aus dem ersichtlich wird, an welchen Tagen die verschiedenen Lerngruppen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht haben. Hierbei ist zu beachten, dass die festgelegten beweglichen Ferientage weiterhin Bestand haben.

Die Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 wird aufrechtgehalten.

Der Präsenzunterricht wird auch an Ganztagsschulen in der Sekundarstufe I auf den Vormittag beschränkt. Ein Ganztag findet bis zu den Sommerferien aus Gründen des Infektionsschutzes (u.a. Mensa-Betrieb, Durchmischung von Schülergruppen) in der Sekundarstufe I nicht statt.

Eine Ausdehnung der Unterrichtszeit auf den unterrichtsfreien Samstag erfolgt nicht.

Ab 07.05.2020 wurde in den Grundschulen der Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen wieder aufgenommen, d.h. am 7. und 8. Mai 2020 fand nur Unterricht für die Viertklässler statt.

Ab 11.05.2020 werden tageweise rollierend alle Jahrgänge der Grundschule wieder unterrichtet.

Um allen Schülerinnen und Schülern auch in dieser außergewöhnlichen Zeit einen gleichen Zugang zur Schule zu ermöglichen, bedeutet dies: Pro Wochentag wird ein Jahrgang in der Schule unterrichtet; am Folgetag der nächste Jahrgang. Unter Berücksichtigung der Feiertage werden die Schulleitungen sicherstellen, dass alle Jahrgänge bis zum Ende des Schuljahres in möglichst gleichem Umfang unterrichtet werden.
Für Schulen mit jahrgangsübergreifendem Unterricht gilt die Regelung entsprechend für die einzelnen Lerngruppen.

Alle Schulen sollen, auch im Interesse der Eltern, einen transparenten und verbindlichen Plan erarbeiten, aus dem ersichtlich wird, an welchen Tagen die verschiedenen Lerngruppen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht haben. Hierbei ist zu beachten, dass die festgelegten beweglichen Ferientage weiterhin Bestand haben.

Auch in den Förderschulen wurde ab 23.04.2020, mit Blick auf die Abschlussklassen der Unterricht grundsätzlich wieder aufgenommen. Eine weitere Öffnung erfolgt analog der Grundschulen.

Ab dem 25.05.2020 dürfen auch die Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung (GE) - wie die Mosaik-Schule in Grevenbroich - sowie Körperliche und motorische Entwicklung (KME) wieder den Unterricht eingeschränkt aufnehmen.

In den Schulen (Klassen 1 bis 6) wird seit dem 18.03.2020 eine Notbetreuung für die Kinder angeboten, deren Erziehungsberechtigen sogenannte unentbehrliche Schlüsselpersonen sind, soweit dies auf Kinder in den jeweiligen Einrichtungen zutrifft.

Besonders betreuungsbedürftig ist, wer der Personensorge mindestens einer Person unterliegt, die in einem der Tätigkeitsbereiche gem. Corona-Betreuungsverordnung (CoronaBetrVO) für eine erweiterte Notfallbetreuung beschäftigt und in diesem Tätigkeitsbereich unabkömmlich ist, sofern eine private Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll - unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts - organisiert werden kann oder die Ermöglichung flexibler Arbeitszeiten und Arbeitsgestaltung (z.B. Home-Office) nicht gewährleistet werden kann.
Das Land NRW hat diese Tätigkeitsbereiche fixiert:

Eltern müssen einen Antrag auf Notbetreuung / Unentbehrlichkeitsbescheinigung des Arbeitgebers in der Schule vorlegen:

An den Schulen, an denen ein Ganztagsangebot besteht, wird eine Betreuung aller Schülerinnen und Schüler bis in den Nachmittag sichergestellt. Dies gilt unabhängig davon, ob das jeweilige Kind einen Ganztagsplatz hat.

Bis einschließlich 19. April 2020 wurde bei nachgewiesenem Bedarf eine Betreuung auch an Samstagen und Sonntagen sichergestellt.

Sofern Schülerinnen und Schüler in Bezug auf das Corona-Virus relevante Vorerkrankungen (Therapiebedürftige Herz-Kreislauf-Erkrankungen z.B. coronare Herzerkrankung oder Bluthochdruck, Erkrankungen der Lunge z.B. COPD oder Asthma bronchiale, Chronische Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen, Onkologische Erkrankungen, Diabetis mellitus, Geschwächtes Immunsystem z.B. auf Grund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z.B. Cortison) haben, entscheiden die Eltern - gegebenenfalls nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich mit, dass aufgrund einer Vorerkrankung eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch bei ihrem Kind grundsätzlich möglich ist. Die Art der Vorerkrankung braucht aus Gründen des Datenschutzes nicht angegeben zu werden. Bei volljährigen Schülerinnen und Schülern gelten die vorstehenden Ausführungen entsprechend.

In der Folge entfällt die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Diesen Schülerinnen und Schülern sollen Lernangebote für zu Hause gemacht werden (Lernen auf Distanz).

Eine Teilnahme an Prüfungen ist für diese Schülerinnen und Schülern durch besondere Maßnahmen zu ermöglichen. So muss das Schulgebäude zu einer bestimmten Zeit einzeln oder durch einen gesonderten Eingang betreten werden können und erforderlichenfalls die Prüfung in einem eigenen Raum durchgeführt werden. Können diese Schutzmaßnahmen nicht sichergestellt werden, soll ein Nachholtermin unter dann geeigneten Bedingungen angeboten werden. Im Übrigen gelten die allgemeinen Regeln für das krankheitsbedingte Versäumen von Prüfungen.

Eine eventuell notwendige Schülerbeförderung wird gewährleistet.

Alle Schüler, die mit Bus und Bahn zur Schule fahren, sollten sich an einige Regeln halten. Dazu zählt etwa die Pflicht zum Tragen von selbst mitgebrachten Alltagsmasken. Auch beim Ein- und Aussteigen sollte auf den Mindestabstand geachtet werden. Außerdem wird dazu geraten, bei Zweiersitzen nach Möglichkeit immer einen Platz frei zu lassen. Essen und Trinken sollte in Bussen und Bahnen ebenso vermieden werden wie unnötige Berührungen von Haltestangen und -griffen.

Wo möglich, sollen Schülerinnen und Schüler den Schulweg mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen.

Darüber hinaus gelten natürlich weiterhin die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, wie das Husten und Niesen in die Ellenbeuge sowie das gründliche Händewaschen.

Nein, dies ist bei Einhaltung der Abstandsregel nach jetzigem Kenntnisstand nicht erforderlich. Bei Einhaltung der Empfehlungen (Mindestabstand, Händewaschen, Hustenetiquette etc.) ist das Übertragungsrisiko gering. Eine selbst genähte Mund-Nasen-Bedeckung kann je nach persönlichem Sicherheitsempfinden getragen werden, ist
aber nicht vorgeschrieben.

Die Landesregierung NRW hat aufgrund des Corona-Virus die vorsorgliche Schließung aller Kindertagesstätten ab Montag, den 16.03.2020 angeordnet.

Das Land NRW hat einen schrittweisen Wiedereinstieg in die Kindertagesbetreuung gestartet:

Derzeitige Regelung

  • Eingeschränkte Notbetreuung: Betretungsverbote von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen. Ausnahmen für Kinder, deren Eltern den besonderen Berufsgruppen angehören, und zur Sicherung des Kindeswohls im Einzelfall.
  • Erweiterte Notbetreuung: Erwerbstätige Alleinerziehende und Alleinerziehende in Abschlussprüfungen von Schul- oder Hochschulausbildung.

Ab dem 14. Mai 2020:

  • Die Kindertagesbetreuung in Kindertageseinrichtungen wird geöffnet für Vorschulkinder mit einer Anspruchsberechtigung nach dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT).
  • Zudem dürfen Kinder mit Behinderungen und Kinder, die von einer wesentlichen Behinderung bedroht sind, und bei denen dies von einem Träger der Eingliederungshilfe festgestellt wurde, wieder in Kindertageseinrichtungen oder in Kindertagespflegestellen betreut werden. Eine entsprechende Umsetzung für die Betreuung von Kindern in heilpädagogischen Gruppen soll im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten erfolgen.
  • Die Kindertagespflegestellenangebote mit ihrem familiennahen und überschaubaren Betreuungsangebot werden für Kinder, die ihr zweites Lebensjahr vollendet haben, geöffnet.
  • Brückenprojekte können wieder geöffnet werden.
  • Von Eltern privat organisierte Betreuung ist unter Auflagen möglich.

Ab dem 28. Mai 2020:

  •  Alle übrigen Vorschulkinder werden aufgenommen.

Weitere Schritte im Juni:

  • Im Laufe des Junis soll allen weiteren Kindern der Besuch ihrer Einrichtung oder ihrer Kindertagespflegestelle ermöglicht werden. In welchem Umfang das Angebot realisiert werden kann, wird fortlaufend geprüft und mit den Kommunen sowie Trägern abgestimmt und unter Beratung von Eltern und Gewerkschaften sowie Kindertagespflegeverbänden erfolgen.

In den Kindertagesstätten sowie in der Kindertagespflege wird seit dem 18.03.2020 eine Notbetreuung für die Kinder angeboten, deren Erziehungsberechtigen sogenannte unentbehrliche Schlüsselpersonen sind, soweit dies auf Kinder in den jeweiligen Einrichtungen zutrifft.

Besonders betreuungsbedürftig ist, wer der Personensorge mindestens einer Person unterliegt, die in einem der Tätigkeitsbereiche gem. Corona-Betreuungsverordnung (CoronaBetrVO) für eine erweiterte Notfallbetreuung beschäftigt und in diesem Tätigkeitsbereich unabkömmlich ist, sofern eine private Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll - unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts - organisiert werden kann oder die Ermöglichung flexibler Arbeitszeiten und Arbeitsgestaltung (z.B. Home-Office) nicht gewährleistet werden kann.
Das Land NRW hat diese Tätigkeitsbereiche fixiert:

Eltern müssen einen Antrag auf Notbetreuung / Unentbehrlichkeitsbescheinigung des Arbeitgebers in ihrer Kita vorlegen:

Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben. Eltern wenden sich in diesen Fällen an unser Jugendamt.

Für den Bereich der Kindertagespflege gilt:
Ist ein Elternteil gemäß Erlass eine unentbehrliche Schlüsselperson, ist eine Unentbehrlichkeitsbescheinigung des Arbeitgebers bei den Fachberatungen der Kindertagespflege, Frau Schneider und Frau Ridder (Tel. 02181 / 608 - 425), Bahnstraße 56, im Briefkasten einzuwerfen.

Das Betreuungsangebot für diese Kinder wird bei nachgewiesenem Bedarf auch auf Wochenenden ausgedehnt.

Der Betreuungsanspruch wird in den Einrichtungen oder Kindertagespflegestellen erfüllt werden, mit denen Eltern einen Betreuungsvertrag haben. Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben. Eltern wenden sich in diesen Fällen an die jeweilige Kita.

Eltern, die nicht zu den vorgenannten Berufsgruppen gehören, müssen die Betreuung ihrer Kinder anderweitig sicherstellen. Dabei sollen sie ausdrücklich nicht auf die Betreuung durch Großeltern zurückgreifen, da ältere Menschen im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus besonders gefährdet sind. Mit dem Arbeitgeber ist eine individuelle Regelung zu treffen, falls wegen Kinderbetreuung die Arbeit nicht ausgeübt werden kann. Als Stichworte seien hier Homeoffice, Urlaub (auch unbezahlter) oder Kurzarbeit genannt.

Bisher enthält die städt. Satzung über die Erhebung von Elternbeiträgen noch keinen Rückerstattungsanspruch.

Das Land NRW hat eine einheitliche Regelung beschlossen, wie mit den Beiträgen während der Schließungen von März bis Mai umgegangen werden soll.
Die Beiträge für den Monat März für die Kindergarten-, Ogata-, Tagespflegebeiträge und für den Mittagstisch sind an die Stadt zu entrichten. Die Beitragszahlungen für die Monate April und Mai werden ausgesetzt. Eltern, die per Dauerauftrag oder Einzelüberweisung zahlen, sollen diesen im April aussetzen. Falls dennoch eine Überweisung erfolgte, werden die Beiträge zurückerstattet.

Betretungsverbot von Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen im Sinne des Elften Buches Sozialgesetzbuch, von tagesstrukturierenden Einrichtungen der Eingliederungshilfe (Werkstätten, Tagesstätten oder sonstige vergleichbare Angebote), für Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation sowie von interdisziplinären oder heilpädagogischen Frühförderstellen, heilpädagogischen Praxen und Autismus Zentren.

  • Sämtliche o. g. Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation haben allen Nutzerinnen und Nutzern den Zutritt zu versagen. Dies gilt insbesondere für Bildungseinrichtungen für berufsvorbereitende und ausbildende Maßnahmen, die sich an Menschen mit Behinderungen richten, wie z. B. Berufsbildungswerke, Berufsförderungswerke, Berufliche Trainingszentren.
  • Unter Ausnahme von Nr. 1 soll die Pflege und Betreuung von Nutzerinnen und Nutzern erfolgen, die im eigenen häuslichen Umfeld untergebracht sind und deren Betreuungs- oder Pflegeperson zum Personal eines der in der CoronaBetrVO genannten Bereiche gehört, wenn diese Betreuungs- oder Pflegeperson in ihrem jeweiligen Tätigkeitsbereich unabkömmlich ist und eine private Betreuung insbesondere durch Familienangehörige oder die Ermöglichung flexibler Arbeitszeiten und Arbeitsgestaltung (z.B. Home-Office) nicht gewährleistet werden kann.
  • Die Unabkömmlichkeit ist der betreffenden Einrichtung gegenüber durch eine schriftliche Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers nachzuweisen. Steht die betreffende Person nicht in einem Verhältnis abhängiger Beschäftigung (Selbstständige), wird der vorgenannte Nachweis durch eine entsprechende Eigenerklärung ersetzt.

Arbeitnehmer

Nein, Beschäftigte dürfen nicht zu Hause bleiben oder eigenständig ins Homeoffice gehen. Auch wer Angst hat, sich auf dem Weg ins Büro oder am Arbeitsplatz mit dem Virus anzustecken, muss seiner Arbeit nachgehen.

Menschen, die seitens des Gesundheitsamtes unter Quarantäne gestellt wurden, dürfen ihr Zuhause nicht verlassen. Besonders kleinere Betriebe sollten bereits zum jetzigen Zeitpunkt überlegen, was sie in einer solchen Situation tun können, um ihren Betrieb aufrechterhalten zu können. Überall dort, wo sich mobile Arbeit anbietet, sollte sie bereits jetzt als Lösung in Betracht gezogen werden.

Ein Beschäftigter, der unter Quarantäne steht ohne tatsächlich krank zu sein, kann, wenn dies möglich ist, seiner Arbeit im "Home Office" nachgehen. Voraussetzung ist, dass sich die Arbeit auch von zu Hause aus erledigen lässt und dass die notwendigen Arbeitsmittel vorhanden sind. Wer seine Arbeit nicht von zu Hause aus erledigen kann, muss nicht auf sein Gehalt verzichten. Wird man nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt, bekommt der Betroffene für die ersten sechs Wochen der Quarantäne sein Nettogehalt vom Arbeitgeber weitergezahlt. Der Arbeitgeber kann sich das Geld auf Antrag von der anordnenden Behörde erstatten lassen. Hierzu kann sich Ihr Arbeitgeber mit dem Gesundheitsamt in Kontakt setzen.

Familien mit kleinen Einkommen können einen monatlichen Kinderzuschlag (KiZ) von bis zu 185 Euro erhalten. Ob und in welcher Höhe der KiZ gezahlt wird, hängt von mehreren Faktoren ab - vor allem vom eigenen Einkommen, den Wohnkosten, der Größe der Familie und dem Alter der Kinder.
Berechnungsgrundlage für den Kinderzuschlag ist bisher das Durchschnittseinkommen der letzten sechs Monate. Damit auch Familien vom KiZ profitieren können, die aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig Verdienstausfälle hinnehmen müssen, plant die Bundesregierung einen Notfall-KiZ: Ab April müssen Familien, die einen Antrag auf den KiZ stellen, nicht mehr das Einkommen der letzten sechs Monate nachweisen, sondern nur des letzten Monats vor der Antragstellung. Diese Regelung soll befristet bis zum 30. September 2020 gelten. Es kann sich also lohnen, ab dem 1. April einen Antrag zu stellen, wenn Sie bereits im März erhebliche Verdienstausfälle hatten.

Das Familienministerium hat ein Erklär-Video online gestellt.

Weitere Informationen und Antragstellung bei der Familienkasse unter www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/notfall-kiz.

(Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

 

Stand: 21.05.2020