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Sorgeerklärung für nichtehelich geborene Kinder

Wird ein Kind nichtehelich geboren, hat die volljährige Mutter automatisch das alleinige Sorgerecht. Sie kann dieses jedoch durch kostenfreie Beurkundung beim Jugendamt mit dem Vater des Kindes teilen.

Das städtische Jugendamt erteilt der alleinsorgeberechtigten Mutter eines nichtehelich geborenen Kindes auf deren Verlangen auch eine schriftliche Auskunft über die Nichtabgabe von Sorgeerklärungen (so genanntes Negativattest). Erforderlich ist dieser Nachweis beispielsweise bei der Beantragung eines Reisepasses oder der Eröffnung eines Kontos für das Kind.

Die Erteilung eines solchen Attestes kann wegen Rückfragen beim Geburtenregister bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen.

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