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Kultur extra

Unterhaltsame Abende mit hervorragenden Künstlern, präsentiert auf der Bühne des Pascal-Gymnasiums - dafür steht die Veranstaltungsreihe Kultur extra seit vielen Jahren.

Für Infos und Eintrittskarten wenden Sie sich bitte an den Fachbereich Kultur:
Telefon 02181 / 608-658, E-Mail: elke.wowra(at)grevenbroich.de

Ein Abonnement für fünf Veranstaltungen im Jahr 2019 ist erhältlich zum Preis von:

Preisgruppe 1 94,00 € (Reihe 1-7)
Preisgruppe 2 84,00 € (Reihe 8-10)
Preisgruppe 3 74,00 € (Reihe 11-13)

Der Einstieg ins Abo ist jederzeit möglich.

Einzelkartenverkauf:

  • Mayersche Buchhandlung, Kölner Straße
  • Schön und Gut, Breitestraße
  • Bürgerbüro, Am Markt
  • Stadtbücherei, Stadtparkinsel
  • Museum der Niederrheinische Seele, Villa Erckens, Am Stadtpark
Grafik Logo des Programms Kultur extra

Katie Freudenschuss - "Einfach Compli-Katie!"

Samstag, 08.12.2018, 20.00 Uhr

Katie Freudenschuss ist zurück mit ihrem zweiten Bühnenprogramm „Einfach Compli-Katie!“.

Inspiriert von einem Tagebuch aus den 50er Jahren entspinnt Katie Freudenschuss mit Verve und feiner Beobachtungsgabe ihre moderne und intelligente Comedy.
Sie spielt und singt stimmgewaltig, schlagfertig und mit großer musikalischer Vielfalt. Emotional und humorvoll improvisiert Katie dabei verbal und am Klavier mit Zuschauern und Situationen und stellt die Frage: War das Leben eigentlich immer schon so kompliziert?
Poetisch, berührend, ironisch und absurd - ein Abend über Liebe, Frauengold, 72 Jungfrauen, Melania Trump und Rhesus-Äffchen.

www.katiefreudenschuss.de

Einzelkarten: 20,00 Euro


Programm 2019


Christian Ehring - „Keine weiteren Fragen“

Samstag, 19. Januar 2019, 20.00 Uhr

„Er ist der Mann, der Erdogan ärgerte“
Ein Beitrag in Christian Ehrings Satiresendung „extra3“ brachte im März 2016 den türkischen Präsidenten so auf die Palme, dass er den deutschen Botschafter einbestellte. Ehring gehört zum Team der „heute-show“ und ist langjähriges Ensemblemitglied des Düsseldorfer Kom(m)ödchens.

Noch viel mehr von sich zeigt Christian Ehring, wenn man ihm einen ganzen Abend lang die Bühne überlässt. Sein Solo „Keine weiteren Fragen“ ist ein hochaktueller und sehr persönlicher Kommentar zur Lage der Nation; hintergründig, schwarzhumorig und perfide politisch. Und darum geht‘s: Der Sohn will ins Ausland, auf einmal ist mehr Platz im Haus, da meldet sich das soziale Gewissen: Wäre das nicht die Gelegenheit, endlich mal etwas Sinnvolles zu tun und einen Flüchtling aufzunehmen?
Könnte, sollte, müsste man nicht aktiv werden und der linksalternativen Überzeugung auch mal ganz konkret Taten folgen lassen? Die Ehefrau sagt: „Ja“. Ehrings Bühnen-Ich sagt: „Ja, aber“. Findet die Idee zwar gut, würde sich aber lieber zurückziehen ins deutsche Komfortzonenrandgebiet, wo der Einkauf im Bioladen noch ausreicht als moralischer Ablassbrief, wo man erst mal das Haus abbezahlt, Smoothies mixt und seinen Yogalehrer macht. Und vor allem: Keine weiteren Fragen stellt.
Es entwickelt sich ein assoziativer Monolog über Politik, Moral und Verantwortung, komisch und ernst, authentisch und verlogen. Bitte lachen Sie vorsichtig.

www.christianehring.de

Einzelkarten: 22 Euro


Herbert Knebels Affentheater - „Ausser Rand und Band“

Samstag, 30. März 2019, 20.00 Uhr

„Die brillanteste Rentnerband des Ruhrpotts“
Sie präsentieren mit „Außer Rand und Band“ das 100. Bühnenprogramm! Kein Grund zum Feiern. Denn strenggenommen ist es erst das 15te. Alle anderen - in Zahlen, 85 - sind der kritischen Selbstzensur zum Opfer gefallen. Immer wieder hieß es kurz vor der Premiere, „Och nee, dat könn wir nich bringen!“ Zu lang, zu laut, zu krass, zu rund, zu lustig, zu gefährlich! Um nur einige Kritikpunkte zu nennen.

Aber mit „Außer Rand und Band“ hat es endlich mal wieder ein Programm auf die Bühne geschafft! Ein Affentheater Programm, dass es in sich hat. Wiedermal setzen wir auf die altbewährte Mischung aus Musik, egal ob von Bee Gees, Pink Floyd, The Clash, The Who, Creedence Clearwater Revival, Roy Orbinson, David Bowie und hasse nich gehört, herrlich blöde Ensemble Nummern und natürlich, nicht zuletzt, die schönen Knebel Geschichten. Viele werden vielleicht sagen: och dat is ja so wie immer. Können wir nur sagen: stimmt! Weil Tanztheater und Performance können wir nicht, obwohl, … kommt doch einfach gucken.

Eines lässt sich sagen: Es ist auf jeden Fall nicht zu lang! Wir sind ja auch nicht mehr die Jüngsten, und 100 Programme haben ihre Spuren hinterlassen. Aber das hält uns nicht davon ab, auf der Bühne außer Rand und Band zu sein, wenn auch nur für einen kurzen Moment. Wer ihn entdeckt, erhält 2 Freikarten für unseren Auftritt direkt neben dem Don Bosco-Heim in Holzminden! Wir sehen uns!

www.affentheater.de

Einzelkarten: 24 Euro


Florian Schroeder - „Ausnahmezustand“

Samstag, 28. September 2019, 20.00 Uhr

„Messerscharf und philosophisch mit hintergründigem Humor“
Noch nie ging es uns so gut wie heute – und doch leben wir im Ausnahmezustand. Wir fühlen uns permanent bedroht. Von einem Irren mit Fönfrisur im Westen, einem Irren ohne Frisur im Osten oder dem türkischen Türsteher, der das Presserecht mit Füßen tritt. Wir haben Angst vor den Rechten - außer in Silvesternächten. Dann haben wir mehr Angst vor den Fremden.

Florian Schroeder stellt die Frage, auf die es heute ankommt: Wie kommt das Böse in die Welt? Oder war es schon immer da? Und wie kriegen wir es da wieder raus? Wie nahe Gut und Böse, Freund und Feind bei einander liegen, weiß jeder, der einmal morgens um sieben am Straßenverkehr teilgenommen hat.
Ist Folter in Ordnung, solange es die Richtigen trifft? Kann ein selbstfahrendes Auto eine moralische Entscheidung treffen? Wer entscheidet, ob ein Mensch Psychopath oder Millionär wird? Oder ist das vielleicht am Ende dasselbe? Florian Schroeder spannt den Bogen von großer Weltpolitik bis zur Kücheninsel am Prenzlauer Berg. Warum der böse Egoismus gut ist, wieso wir alle Betrüger sind und warum Kontrolle gut, Vertrauen aber viel besser ist.

Erleben Sie einen Abend im Ausnahmezustand: Alles ist erlaubt! Politisch, philosophisch, anarchisch! Und nur im Kabarett gilt: Erst wenn es richtig böse ist, ist es wirklich gut.

Florian Schroeder ist Kabarettist, Buchautor und Moderator der SWR-Kabarettsendung „Spätschicht“ sowie der Satireshow „Spezial“.

www.florian-schroeder.com

Einzelkarten: 20 Euro


Frauen an der Steuer - „Wenn Frauen auf dem Umsatz abdrehen“

Samstag, 9. November 2019, 20.00 Uhr

„Witzig, erkenntnisreich, musikalisch und vergnügungssteuerpflichtig“
Die Frauen an der Steuer schlagen sich in ihrem gleichnamigen Stück einen Weg durch die unendlichen Weiten des Steuerdschungels. Dabei werden Sie Ihnen mit Sicherheit nicht nur eine Szene machen! Ein kurioser Abend zu einem kuriosen Thema: Das deutsche Steuersystem. Was für ein Theater mit der Steuer!

Ein komplexes Thema, ein konkreter Fall: Marlies findet als überqualifizierte Meeresbiologin keinen Job und hat einen Fisch-Imbiss aufgemacht. Das Finanzamt ist hinter ihr her und unterstellt ihr, Matjes nach Hausfrauenart schwarz zu verkaufen. Karo kann mit zwei kleinen Kindern nicht so einfach wieder in den Beruf einsteigen. Deswegen jobbt sie als Mädchen für alles in Marlies’ Imbiss. Ilona arbeitet beim Finanzamt und hat als Beamtin eigentlich ausgesorgt, ist aber inhaltlich unzufrieden, weil ihr die Methoden auf dem Amt oft spanisch vorkommen. Gemeinsam bahnen sie sich ihren Weg durch das Dickicht der Steuerbürokratie: Schätzungen, Prüfungen, Liebhaberei… Unversehens finden sich die Drei in den absurdesten Situationen wieder: Sie sitzen live im Taxometer in einer Talkshowrunde und versuchen durch Verkosten den Mehrwertsteuersatz von Tomatenketchup herauszufinden, begegnen kleinkarierten Mafiosi beim Schätzen ihres Betriebes und in der Selbsthilfegruppe für reiche Erbinnen wird klar, dass sehr viel Geld auch eine außergewöhnliche Belastung sein kann. Und weil man beim Singen keine Angst haben kann, wird natürlich eins nicht fehlen: Musik!

Mit: Melanie Haupt, Judith Jakob, Stephanie Theiß
Text: Eva Martens und Melanie Haupt,
Musik: Melanie Haupt,
Regie: Anja Schneider

www.frauenandersteuer.de

Einzelkarten: 22 Euro


Lisa Eckhart - „Die Vorteile des Lasters“

Samstag, 14. Dezember 2019, 20.00 Uhr

„Explosive Gedankenspiele und rabenschwarzer Humor“
Es war nicht alles schlecht unter Gott. Gut war zum Beispiel, dass alles schlecht war. Denn alles, was man tat, war Sünde. Wir waren alle gute Christen und hatten einen Heidenspaß. Die Hölle zählte Leistungsgruppen, Ablässe waren das perfekte Last-Minute Geschenk und lasterhaft zu sein noch Kunst. Doch dann starb Gott ganz unerwartet an chronischer Langeweile. Und bei der Testamentsverlesung hieß es, wir wären alle von der Ursünde enterbt. Fortan war kein Mensch mehr schlecht, jedes Laster nunmehr straffrei und die Hölle wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. So fand der Spaß ein jähes Ende.
Heute ziehen Eisfirmen, Elektronikgeschäfte und jedes zweite Schlagerlied die sieben Sünden in den Dreck, indem man sie zur heiligen Tugend erklärt. Man hat uns alles erlaubt und alles genommen. Polyamorie versaute die Unzucht. All-You-Can-Eat Buffets vergällten die Völlerei. Facebook beschämte die Eitelkeit. Wellnesshotels verweichlichten die Trägheit.
Darum gilt es, die Sünden neu zu erfinden. Wie widersetzt man sich der Spaßgesellschaft ohne den eigenen Spaß einzubüßen? Wie empört man seine Umwelt ohne als Künstler verleumdet zu werden? Wie verweigert man sich dem Konsumerismus ohne auf irgendetwas zu verzichten? Wie verachtet man die Unterhaltungsindustrie ohne Adorno schmeichelnd ans Gemächt zu fassen? Seien Sie neidisch auf andere, doch anstatt ihnen nachzueifern, ziehen Sie sie auf Ihr Niveau. Seien Sie maßlos in allem, nur niemals der Mittelmäßigkeit.

Mit einer extravaganten Kurzhaarfrisur und ebensolchen Outfits zelebriert Lisa Eckhart eine Kunstfigur, die einem Salon der 1920er-Jahre entsprungen wirkt. Sie ist österreichische Poetry-Slammerin und Kabarettistin, Preisträgerin des deutschen Kabarettpreises und gern gesehener Gast bei „Die Anstalt“ und „Pufpaffs HappyHour“.

www.lisaeckhart.com

Einzelkarten: 20 Euro