Sprungmarken:

Hauptinhalt:

Stadtbetriebe Grevenbroich: Neuorganisation macht sich bezahlt

Die Neuorganisation der Beteiligungen der Stadt Grevenbroich und die Betriebsaufnahme der Stadtbetriebe Grevenbroich AöR zum 01.01.2018 waren mit intensiven und kontroversen Diskussionen verbunden. „Jetzt  zeigt sich immer deutlicher: Unter den Maßgaben einer erhöhten Handlungsfähigkeit und einer wirtschaftlichen  Verbesserung sind wir den richtigen Weg gegangen“, fast Bürgermeister Klaus Krützen die bisherigen Erfahrungen zusammen.

Als ein Beispiel für die erhöhte Handlungsfähigkeit hebt er die Veränderungen im Bereich der Stadtreinigung hervor. „Bis zum 01.09.2018 wurden sogenannte wilde Müllkippen und die Reinigung der Glascontainer-Standorte von Fremdfirmen in unserem Auftrag erledigt. Jetzt kümmern sich die Stadtbetriebe selbst darum. Dadurch sind wir flexibler, können schneller reagieren – und es ist auch noch wirtschaftlicher“, so Krützen.

Der nun dem Verwaltungsrat vorgelegte Zwischenbericht zum Wirtschaftsplan 2018 (Stand: 31.08.2018) macht zudem deutlich, dass auch die wirtschaftlichen Erwartungen erfüllt werden. Trotz der Unwägbarkeiten, die mit einem ersten Wirtschaftsplan für die Stadtbetriebe einhergehen mussten, wird das prognostizierte Jahresergebnis 2018 erreicht. „Es sieht nach einer Punktlandung aus“, so Krützen. „Das ist der Verdienst der engagierten Kolleginnen und Kollegen, insbesondere der Geschäftsführung mit Monika Stirken-Hohmann und
Florian Herpel.“

Damit werden die Stadtbetriebe der ihnen im Sanierungsplan zugesprochenen Rolle, einen Beitrag zur Entlastung des städtischen Haushalts leisten zu können, gerecht. „Schon in 2018 werden durch die Neuorganisation rund 1,9 Mio. Euro als Konsolidierungsbeitrag gehoben. Der größte Teil davon, etwa 1,2 Mio. Euro, sind Einsparungen bei der Umsatzsteuer durch die neue Organisationsform. Die alte, gewachsene Struktur musste aufgebrochen und neue, zeitgemäße Organisationsformen gefunden werden. Diesen Weg sind wir gegen alle Widerstände und gegen alle Befürchtungen gegangen. Es lohnt sich, solche Themen anzupacken“, fasst Krützen abschließend zusammen.