Sprungmarken:

Hauptinhalt:

Notbetreuung in den Schulen: Stadt gibt „CO²-Ampeln“ und FFP2-Masken aus

Foto CO2-Ampel

An den städtischen Schulen wird derzeit eine Notbetreuung für die Klassen 1-6 angeboten. Derzeit werden rund 320 Kinder betreut, davon 40 an den weiterführenden Schulen. Das entspricht 8,5 % aller Schülerinnen und Schüler in den Stufen 1-6.

Um die Vereinbarkeit von Schulbetrieb und Infektionsschutz zu erleichtern, hat die Stadt Grevenbroich am gestrigen Tag mit der Ausgabe von rund 39.000 FFP2-Masken und rund 50 CO₂-Ampeln begonnen.

Kohlendioxid (CO2) ist ein guter Indikator für „verbrauchte“ Luft, weil jeder Mensch CO2 ausatmet. In geschlossenen Räumen bei größerer Personenanzahl wie in Klassenräumen kann sich CO2 in der Raumluft ohne Lüften rasch anreichern. Zu hohe CO2-Werte führen bei den Anwesenden zu Ermüdungserscheinungen. Eine erhöhte CO2-Konzentration lässt zwar keine Aussage über virushaltige Aerosole zu, aber sie deutet darauf hin, dass zu lange nicht gelüftet wurde und daher auch das Infektionsrisiko erhöht sein kann.

Es ist nicht unbedingt erforderlich, in jeden Klassenraum eine CO2-Ampel dauerhaft zu installieren. Vielmehr reicht es, wenn in einem Raum zunächst mit Hilfe der Ampel das Lüftungsverhalten einstudiert wird, das dann auch ohne Ampel beibehalten wird. Dann kann die CO2-Ampel anschließend im nächsten Klassenraum eingesetzt werden.

Zudem erhalten Lehrkräfte und Betreuerinnen und Betreuer im offenen Ganztag FFP2-Masken, die aus dem Corona-Rettungsschirmes „Maßnahmen zur Bewältigung aller direkten und indirekten Folgen der Corona-Krise – Hilfen aus dem Sonderprogramm Rettungsschirm des Landes“ finanziert werden. Dabei wird entsprechend der Richtlinien des Landesministeriums mit 2 Masken pro Tag und pro Person kalkuliert.