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Freigabe für kleine Konzerte in der Villa Erckens

Laut der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen sind kleinere Konzerte und andere Aufführungen mit der Auflage eines strengen Hygienekonzepts seit Beginn der Woche wieder zugelassen. Die städtische Ordnungsbehörde hat nun dem Antrag des Fachbereichs Bildung und Kultur stattgegeben, im Museumssalon der Villa Erckens kleinere Konzerte durchzuführen, sofern maximal 8 Eintrittskarten vergeben werden und die einstündige Veranstaltung ohne Pause abläuft. Zusätzlich müssen die Besucher Mund-Nase-Bedeckung tragen und der Vortragende ist verpflichtet, hinter einer Plexiglasscheibe zu sprechen und zu singen.

Fachbereichsleiter Stefan Pelzer-Florack wird das neue Salon-Format am Freitag, 15.05.20 um 18 Uhr und 20 Uhr zunächst selber testen. Sein Programm „Das Lockdown-Liederbuch“ besteht aus Songs von Bob Dylan bis Hannes Wader, die er während der Schließungszeit des Museums täglich per Video einspielte und auf Facebook veröffentlichte.

Am Samstag, 16.05.20 um 16 und 18 Uhr wird der Düsseldorfer Musiker und Sprecher Klaus Grabenhorst mit seinem Reinhard-Mey-Programm gastieren. Lieder und Leben des wohl bekanntesten deutschen Liedermachers werden unter dem Titel „Alles neu macht der Mey“ vorgestellt.

Am Sonntag, 17.05.20 um 16 und 18 Uhr spielt der Remscheider Musiker Dr. Mojo beliebte Songs, Oldies und Blues-Nummern unter dem Titel „Somewhere over the rainbow“. Dr. Mojo hat seit Beginn der Corona-Krise unzählige Konzerte vor Seniorenheimen und Krankenhäusern gegeben, um Bewohnern und Patienten ein wenig Abwechslung während des Besuchsverbots zu bieten.

Statt eines festen Eintrittsgeldes wird bei den Aufführungen um eine Hutspende gebeten.

Verbindliche Reservierungen können nur telefonisch unter 02181/608-656 oder -653 angenommen werden.
Die Konzertbesucher müssen zudem ihre Personalien angeben, um im Bedarfsfall Infektionsketten nachvollziehen zu können. Diese Daten werden nur für diesen Zweck erhoben und nach drei Wochen vernichtet.

Sollte das Format sich in dieser dreitägigen Testphase bewähren, werden in Zukunft weitere kleine Salonkonzerte im Museum angeboten, um Musikern eine Möglichkeit zu geben, Einnahmen zu erzielen und den Bürgern eine Teilnahme am kulturellen Leben in der Stadt zu ermöglichen.