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Geburten in 2018: Klassische Vornamen bleiben beliebt

In Grevenbroich wurden im Jahr 2018 insgesamt 525 Geburten beurkundet, und auch in 2019 sind es bereits über 100. Allgemein ist davon auszugehen, dass mit der Schließung der Geburtsstation am Krankenhaus in Bergheim Ende März die Zahlen noch einmal ansteigen werden. Schon jetzt entschließen sich auch viele Eltern aus umliegenden Städten wie Bedburg oder Jüchen dazu, ihr Kind in Grevenbroich entbinden zu lassen.

Generell werden in Grevenbroich alle Geburten im Stadtgebiet beurkundet, unabhängig von Wohnort der Eltern. Nahezu alle Geburten finden im Grevenbroicher Krankenhaus statt. Dort wird den Eltern nach der Geburt im Büro für "Standesamtliche Angelegenheiten" eine schriftliche Geburtsanzeige ausgehändigt. Anschließend können die Eltern bei Vorlage aller erforderlichen Unterlagen die Geburt beim Standesamt beurkunden lassen.

Die deutschen und ausländischen Vorschriften, die beachtet werden müssen, sind äußerst vielfältig. Ebenso unterschiedlich sind auch die Anforderungen an die vorzulegenden Unterlagen.

Kontinuierlich gestiegen ist auch der Anteil der sogenannten Nachbeurkundungen. Diese werden für Kinder vorgenommen, die im Ausland geboren wurden, aber mindestens ein deutsches Elternteil haben, deren letzter Wohnsitz in Deutschland in Grevenbroich lag.

Die beliebtesten Vornamen sind nach wie vor die „klassischen“ Namen wie Emma oder Paul, die auch deutschlandweit in 2018 Spitzenpositionen einnehmen. Häufiger als in der Vergangenheit werden auch beispielsweise Vornamen skandinavischer Herkunft gewählt, wie Lahja oder Lennja.